VR - Gutachten S21 (Allgemeines Forum)

Holger2, Montag, 08.11.2010, 19:44 (vor 5655 Tagen) @ Henrik

Hallo,

eigentlich ist es egal, aber ich vermute, dass man das Debakel der Gegner in der dritten Schlichtung nicht wirklich Vieregg - Rösler anlasten kann.
Von daher finde ich es auch nicht richtig, dieses Büro vollkommen zu desavouieren, auch wenn einige Arbeiten wirklich eher ein wenig fantastisch erscheinen. Aber ich finde, wer jetzt einfach nur ein Ing. (oder was auch immer-) Büro an den Pranger stellt macht es sich zu einfach.

VR hatte den Auftrag, Alternativen zur NBS zu prüfen. VR ist diesem Auftrag nachgekommen und hat überprüft, ob eine NBS entlang der Altstrecke eine Alternative zur Entwurfsplanung der DB sein könnte. Dabei hat VR einige Problempunkte auf der Altroute entdeckt und Möglichkeiten zur Beseitigung ausgearbeitet.

Nach Aufwands- und Kostenbewertung kommt VR selber im letzten Kapitel der Studie zu dem Schluss, dass der Aufwand die Konfliktstellen auf der Altstrecke zu beseitigen in keinem Verhältnis zu dem Nutzen steht. Das heißt, dass VR letztendlich nach Untersuchung selber zu dem negativen Ergebnis kommt, dass eine solche Ausbaustrecke keinen Sinn macht (V. Kefer hat diesen Satz zitiert, 3. Schlichtung Teil 8). Ein negatives Ergebnis in einer Studie ist per se keine schlechte Leistung eines Gutachters.

Offenbar haben aber die S21-Gegner in ihrer Euphorie diesen Satz geflissentlich überlesen. Dies ist vermutlich auch Grund für die blamable Vorstellung der Gegner bei der letzten Sitzung. Ich spekuliere, dass die ganze Verhandlungsstrategie der Gegner zusammengebrochen ist, nachdem sie von Rössler weinge Tage vor der Sitzung auf den Umstand des negativen Ergebnisses hingewiesen worden sind. Das ist aber Spekulation.

Holger


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum