Fahrplan 1996/1997 in der ESC- und Bundesligastadt H (Allgemeines Forum)

fjk, Dienstag, 29.06.2010, 09:43 (vor 5769 Tagen) @ Sören Heise

Moin,

und nochmal danke für die Arbeit, und speziell für den Gang in den Kursbuchkeller!

[Hannover also doch zu klein...]... für den ESC nächstes Jahr?!?


Hannover nicht. Der Bahnhof auch nicht. Die Gäste werden nach und nach anreisen - auch die Abreise wird nicht auf einmal passieren, wie bei einer derzeit hoch im Kurs stehenden Mannschaftssportart.

Dafür gibt es ja Lindenfischerhof, die nach Leverkusen Mitte sonderzuggeeignetste Station des ganzen DB-Netzes. Halt, nein: kürzlich sind wegen Bombendrohgungsumleitung und schlechter Kommunikation bekanntlich eine Hundertschaft meiner Mitreisenden in Dreye an der Weserbrücke gelandet. Da konnte ich persönlich beobachten, wie gut diese Station zur Bewältigung größerer Passagiermassen geeignet ist (die können zumindest nicht viel kaputtmachen). Es soll doch eine Fähre zum Weserstadion geben => dann wäre Dreye ein noch besserer Platz, um trikottragende Püttlümmelhorden wieder in ihren Komfortreisezug zu verfrachten, zumal man den Zug über die Güterbahn zuführen könnte. Aber das ist hier ja eigentlich gar nicht das Thema...


Guten Abend!

Ich habe ja inzwischen eingesehen, dass relativ wenige Leute direkt betroffen sein müssen von der Ungunst der RE-Anbindung in Hannover, für die meisten gibt es (noch) eine bessere FV-Alternative, zumindest alle 2 Stunden.


Steter Tropfen höhlt den Stein. ;-)

Menno: erstens bin ich leider jahrelang einer der "relativ wenigen" gewesen und auch jetzt noch gelegentlich und zweitens wäre jede Stunde auch für alle anderen besser. Aber schon gut, eingesehen ist eingesehen.

Ins blaue würde ich mal 1996/97 in den Raum werfen. Da war der Anschluss schon genauso, ich meine aber, die RE fuhren noch nach ganz hinten, wenn auch nicht mehr nach Bad Harzburg. Außerdem ist das noch vor der Expo und wohl auch vor der S-Bahn? Irgendwann in der Zeit ist aber Bremen-Hildesheim gekappt worden.


Hm. Bad Harzburg - Bremen wäre ein Lokwechsel. Es gab allerdings zur EXPO 2000 gegenüber früher und heute geänderte Zugläufe. Laut dieser Grafik waren die Zugläufe aber Bremen - Göttingen und Hildesheim - Uelzen.

Schönes und aufschlussreiches Bild; das Highlight ist ja wohl "Übergang am selben Bahnsteig angestrebt":-)

Ich kann mich an diverse Wochenendticketfahrten nach Süden erinnern und an (teilweise auch längere) Aufenthalte an vielerlei Orten, die eher abseits der Strecke anmuten, Bebra ist so ein Beispiel (aus dieser Zeit stammt auch das Gerücht, in Bebra sei ein Atomkraftwerk, gleich gegenüber des Bahnhofs) - aber an unangenehme Aufenthalte in Hannover nicht. Und 50 Minuten sind eigentlich ein unangenehmer Aufenthalt - in Bebra mehr, in Hannover weniger, zumal damals die goldenen Titten Amerikas für uns Kleinstädter auch noch eine gewisse Attraktivität ausstrahlten. Ein Glück, dass DAS vorbei ist;-)

Zurück zum Thema: dass die Bremer Züge nach Göttingen fuhren, erinnere ich konkret überhaupt nicht, passt aber mit den fehlenden Hannoverumstiegproblemen bei Südorientierung zusammen. Trotzdem glaube ich, dass das nur zur Expo so war. Die "Alternative" vor/nach(?) der Expo war dann sicherlich Braunschweig, wie Du unten auch schreibst, aber die meisten Bremer Züge fuhren nicht nur nach Hannover.


Das Kursbuch Winter 1996/1997 hatte ich greifbar (das 2000er ist bis auf den Fernverkehrsteil verschwunden). Danach fuhren die Züge aus Harzburg ab Hannover nach Soltau weiter (und hielten an "meinem" Bahnhof, teilweise stark graffitiert, teilweise mit ABom ex-DR).

Das macht ja auch Sinn wegen der Lok. Erste-Klasse-DR-Wagen waren in den (R)E nach Bremen auch zu Hauf zu finden, im Gegensatz zu dort auch gern nochmal mit ner grünen 140er. Gemischte eher nicht, aber das ist ebenfalls ein Erinnerungsproblem.

Es gab aber eine stündliche Verbindung Bremen (tlw. von weiter her) - Hannover - Braunschweig; die Eilzüge aus Ri. Löhne fuhren über die Lehrter Kurve nach Celle ( - Uelzen).
Da mnüßtest Du Deine Erinnerung noch mal überprüfen.

Wie gesagt, Kursbucharchivzugriff am Wochenende. Hoffentlich denk ich dran.
Mit Bad Harzburg bin ich mir absolut sicher, aber das kann auch schon sehr viel länger her sein. Da muss es "früher" irgendwelche technischen Möglichkeiten gegeben haben, oder geheime Schalter an den bewußten 140ern, dass das irgendwie ging mit der Lok;-) Verlorenes Wissen... wie die 614er.

Also fuhren bei Einführung des WET die Bremer Züge nach Braunschweig. Schön. Und wahrscheinlich von Gleis 13/14, jedenfalls nach Norden. Das gibt das Kursbuch natürlich nicht her - oder kommt man anders nicht nach Lehrte (die Celler Züge fahren ja jetzt auch da)? Quatsch: BS-RE fährt ja Gleis 10/12.

Ich dachte, der ME nach Süden würde auch um ca. :40 fahren (und sehe, es ist schon :33/36, was es auch nicht viel weniger ärgerlich macht).


Früher fuhr er alternierend .30 und .37.

Das war früher (in diesem Fall in der Zeit, als das WET noch erschwinglich und ein besonderes Angebot war, also vielleicht zwischen 1995 und 1997*) erinnerungsmäßig noch anders.


Winter 1996/1997: Aus Bremen an .39, nach Göttingen zweistündlich .17; alternierend Interregio. Der Regionalverkehrsanschluß scheint noch nie geklappt zu haben.

Und die Wartezeit wurde wie oben angedeutet versüßt. Meistens am Außenschalter in der Packhofstraßenfiliale. Das spricht auch genau für die gute halbe Stunde, für den (sicheren) Weg zum Steintor reichte das schon damals nicht.

Passt so einigermaßen zusammen. Und dass es nur alle zwei Stunden "auf dem normalen Wege" nach Süden ging, passt auch zu meinen Erinnerungen.

Und, wie ich sage, das Gesamtproblem "Bremer (R)E kommt zu spät für den Knoten" gab es auch 1996 schon: denn die ICE nach Süden fuhren da auch schon um etwa :25 (Wahrscheinlich etwa um voll ab Altona?!?).
Wie waren wir auf "früher" gekommen? Mehr Platz auf den Gleisen 13/14? Mehr Züge durch die Umstellungen zur Expo? Auch das Kurzzeitgedächtnis lässt nach;-)

sorgt sich fjk


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum