Wie wird mit den Fahrgastrechten verfahren? (Allgemeines Forum)

testfahrer, Donnerstag, 03.11.2022, 21:48 (vor 1251 Tagen) @ nscharrn

Hallo,

prinzipiell begrüße ich das 49-Euro-Ticket im Abo, wenn es denn ein richtiges Abo wäre. So wird wieder nur Rosinenpickerei betrieben, in den Sommermonaten wird aus Langeweile Bahn gefahren (Stichwort Spaßfahrer). Das kostet mehr Energie, denn die Bahn ist ja kein Perpetuum Mobile (d.h. nur einmal Energie aufwenden und dann damit beliebig viele Leute transportieren geht nicht).

Aber sei es drum. Beim 9-Euro-Ticket wurde auch hier im Forum das Problem mit den Fahrgastrechten diskutiert. Meine Sicht: Man kann mit diesem Ticket beliebige Nahverkehrszüge benutzen, es gibt keinen nachvollziehbaren Fahrtablauf (es gibt ja keine Fahrkarte mit einem expliziten Fahrweg), also auch kein Recht auf eine höherwertige Verbindung, denn sonst sind den Mogeleien Tür und Tor geöffnet, man braucht nur eine Internetverbindung und schon findet man verspätete Züge.
Mit dem 49-Euro-Ticket geht nur der Nahverkehr, ein Umstieg auf den Fernverkehr sollte logischerweis nicht möglich sein, sondern nur auf einen anderen Nahverkehrszug. Mit der BahnCard100 kann man ja auch nicht beim Ausfall eines Fernverkehrszuges alternativ kostenlos eine Flugverbindung benutzen.

Sowohl bei der Abo-Lösung als auch bei den Fahrgastrechten sehe ich enormen Nachbesserungsbedarf. Dann wäre es eine vernüftige Lösung. Auch einen deutschlandweiten kostenlosen Fahrrad- oder Hundetransport sollte man bei diesem Ticket nicht zulassen. Hier sollte man zusätzlich zahlen, am besten mit vorreservierten Fahrradpstellplätzen in den Zügen und Hunden in Transportboxen.

Grüße vom Testfahrer


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