Zugpersonal sind medizinische Laien - Behördl. Anordnung (Aktueller Betrieb)

ffz, Samstag, 07.03.2020, 10:04 (vor 2289 Tagen) @ Proeter

Hallo,

die Risikogebiete für Corona-Infektionen liegen nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland zB im Landkreis Heinsberg, Heilbronn, Göppingen, Traunstein,...

Das gefährliche an Corona ist ja gerade dass die Infektion so leicht verlaufen kann dass der Infizierte das gar nicht mitbekommt.

Mit „ansteckender Krankheit“ war eine gemäß Infektionsschutzgesetz meldepflichtige Infektionskrankheit wie Grippe, Masern, Windpocken,... gemeint. Zudem wird die Bundespolizei auch verständigt wenn von öffentlichem Aufsehen aus zu gehen ist. In Zeiten von WhatsApp, Facebook und co ist ein Corona Verdacht in einem Zug ganz schnell in der Öffentlichkeit und den Medien. Wenn die Bundespolizei verständigt wurde trifft die ihre Behördlichen Maßnahmen ohne Rücksicht auf mögliche Verspätungen, Zugausfälle und sonstige Unannehmlichkeiten und das ist auch richtig so. Die Verspätung und die sonstigen Schäden wie verpasste Termine oder notwendige Hotel Übernachtungen kann man mit Geld bezahlen, ein Menschenleben nicht. Man wird immer zur sicheren Seite hin reagieren und bei einem Corona Verdacht den Zug enden lassen wie ein Risiko ein zu gehen.

Ein Zug wird übrigens nicht aufgegeben, außer er brennt, der Zug endet vorzeitig und wird dann professionell gereinigt und desinfiziert.


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