Der Wahnsinn ITF erleichtert es ... (Allgemeines Forum)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 03.12.2019, 08:57 (vor 9 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Dienstag, 03.12.2019, 09:00

Hallo.

Damit die Bahn eine sinnvolle Alternative wird, ist folgendes nötig:

1. mehr unterschiedliche Direktzüge (nicht notwendigerweise schnellere Züge!)


Predige ich seit ewigen Zeiten.

Einzelzüge haben im ITF aber keinen Platz. Und Linientauscher es schwer.

Wieso? Die kommen mit dem ITF eigentlich gut zurecht. Züge abseits des Taktfahrplans kann man ohnehin meistens auch integrieren.

Und Linientauscher sind in der Regel auch kein Problem. Im Gegenteil, so ein ITF macht das eigentlich ziemlich leicht.

Die hauptsächliche und überwiegende Fixierung auf den ITF ist ein schwerer Fehler. ITF kann ein Grundangebot sein, welches aber darüber hinaus umfangreich durch Direktverbindungen jenseits eines ITF ergänzt werden muss. Infrastruktur muss das leisten können.

Ist möglich wie gesagt, in Österreich wird sowas vor allem am Wochenende öfters so umgesetzt. Es muss auch nicht einmal immer das selbe Halteschema in einem ITF eingehalten werden. Ein ITF sagt nur, dass wir einen möglichst durchgehenden Takt mit einheitlichen Taktknoten wollen, um das Umsteigen zu erleichtern.

Auch interessant: nach Hamburg ist man schneller aber die Nachfrage lässt nach. Nur weil die Direktverbindung fehlt = Jan möchte nicht in Osnabrück umsteigen.


Dabei muss Jan, wenn er rüstig und gut zu Fuß ist, da sogar nur einmal die Ebene wechseln und nicht wie sonst bei Bahnsteigwechseln zweimal.

Vielleicht sind Verspätungen das Problem? Es ist das beste, wenn man es schafft, Umstiege am selben Bahnsteig anzubieten. In Wien Hbf sieht man ja sehr schön, wie das funktioniert ;-)

Allerdings ist das Umsteigen in Osnabrück nicht sehr angenehm. Die Örtlichkeit unter der Brücke ist schon unangenehm und dann geht es direkt nur über die Treppe nach oben. Für Mobilitätseingeschränkte ist es deutlich mühseliger, weil es nur über Bahnsteig 1 geht. 11 - 1 - 3.

Osnabrück ist doch ein Turmbahnhof, da sollte es doch nicht schwer sein, geeignete Aufzüge zu haben.

Generell ist Umsteigen DER größte Komfortmangel der Eisenbahn und muss, wenn es irgendwie geht, möglichst vermieden werden.

Das ist lustig. Gerade bei schlanken Umsteigezeiten, am besten am selben Bahnsteig, merkt man das gar nicht so. Will man etwa von Eisenstadt nach Wien, hat man in Wulkaprodersdorf 2 Minuten zum Umsteigen am selben Bahnsteig und das geht auch. Wie gesagt, der Zug muss pünktlich sein, das Umsteigen rasch möglich sein. Dann geht das.

Ich war mal auch in Tschechien mit 3 Umstiegen ans Ziel gekommen, 3 der 4 Verkehrsmittel waren Busse. Selbst bei Umstiegen von 0 Minuten zwischen 2 Bussen lief das auch wie am Schnürchen, es ist da freilich hilfreich, wenn in der App steht, wie viele Minuten Verspätung der Anschluss abwartet.


Schöne Grüße von jörg

Gruß von Jan-Christian

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[image] - eine Marke der ÖBB.


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