Hamburg, Köln. (Allgemeines Forum)

Lumi25, Dienstag, 09.04.2019, 23:35 (vor 2555 Tagen) @ Oscar (NL)

An sich sind Busse nicht schlecht. Metrobüs Istanbul scheint gut zu funktionieren. Da fahren die Busse in der HVZ dann auch quasi Stossstange an Stossstange über eine eigene Infra, getrennt vom restlichen Verkehr.
Und hier in Eindhoven baut man Buskorridoren auf denen ganz viele Buslinien gebündelt werden. Die Stammstrecken sind vom restlichen Verkehr getrennt.

In Hamburg gibt es ein bisschen Busspur und Vorrangschaltung und das war es. Scholz wollte damals das modernste Bussystem aufbauen.

Hier in Deutschland ist es wie so oft. ÖPNV darf nichts kosten und vor allem den Autoverkehr nicht stören.

Vor einiger Zeit habe ich Köln mit Amsterdam verglichen (1, 2). Amsterdam hat in Gegensatz zu Köln eine kapazitätsstarke Metro: Linie 52 bringt mich von Centraal nach Zuid in 11 Minuten. Als ich in Köln mit STR16 und STR18 unterwegs war (Köln-Bonn) erfuhr ich die nicht als Stadtbahn sondern als eine unterirdische Trambahn (und nachdem ich K-Stadt verliess eine Regio-Trambahn).

Auch krass dass Köln offenbar keine unterirdische Rheinquerung hat. In Rotterdam konnte man Ende 1960er schon von Centraal nach Zuidplein, jenseits der Nieuwe Maas.
Inzwischen ist die Metro Rotterdam ausserhalb der Stadt auch eher eine Regio-Tram (vor allem nach Den Haag und bald auch nach Hoek van Holland) aber ich war auf Rotterdam-Den Haag mit Randstadrail gefühlt schneller unterwegs als in Köln mit STR16/18.

Bei der geplanten Ost-West U-Bahn hatte die SPD ein Vorschlag mit einer unterirdischen Rheinquerung von Deutz nach Heumarkt ins Spiel gebracht der NKF viel aber negativ aus. Auch ist bei der Ost-West U-Bahn nur geplant die heutigen oberirdischen Linien in den Tunnel zu verlagern und die Infrastruktur oben zu demontieren. Somit ein Nullsummenspiel außer, dass die Stadtbahnen von 60 auf 90m verlängert werden sollen.

Problem ist es wäre viel mehr nötig.


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