Die Mitarbeiter sind nicht das Problem (Allgemeines Forum)

EC 178, Montag, 21.07.2014, 07:05 (vor 4491 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von EC 178, Montag, 21.07.2014, 07:09

Ganz ehrlich: ich rege mich selbst oft über das Personal auf, aber ich könnte auch verstehen, wenn einige von ihnen in naher Zukunft einen Nervenzusammenbruch erleiden:
-Druck von außen (sind diese Storys von Testkunden der DB eigentlich Realität oder nur Angstmache?)

Ich kann Dir versichern, daß sie Realität sind. Und dann gibt es da noch die Gruppenleiter. Es gibt einige wenige richtig gute, die bei Bedarf auch kräftig mit anpacken und die hinter ihren Leuten stehen. Der weitaus größte Teil ist aber als Führungskraft mit Personalverantwortung völlig ungeeignet. Das beginnt damit, einen Zettel an die Mitarbeiter nicht grammatikalisch und orthographisch fehlerfrei verfassen zu können, geht über ALLES "schön reden" bis zum gezielten mobben und schikanieren einzelner Mitarbeiter.
Ich könnte noch stundenlang schreiben, lasse es aber besser....

-Druck von den Kunden ("Warum fahren Sie nicht schneller?", "Warum haben wir Verspätung?")

Oooh ja......

-Druck vom Fahrzeug (Klimaanlage, Türen, Gastro, die Liste ist unendlich!)

Richtig. Das Personal schwitzt bei Klimaanlagenausfall genauso und freut sich ganz besonders das Notfallwasser sechs Wagen weit schleppen zu dürfen. Furchtbar..... :-( Von allen anderen Störungen fange ich gar nicht erst an.

Da bekommt man sicher ab und zu den Eindruck, dass der eigene Arbeitgeber einem in den Rücken fällt!

Den habe bzw. hatte ich beinahe jeden Tag.

Als Konsequenz daraus (gut, es kamen noch andere Dinge hinzu) habe ich der Firma, die die weißen Züge betreibt, den Rücken gekehrt. Eisenbahn ist es immer noch, was anderes kommt für mich auch nicht infrage.
Aber dieses alltägliche Theater konnte und wollte ich mir nicht mehr antun.

Privat fahre ich nach wie vor sehr gerne Zug, auch und gerade Fernverkehr.

Gruß
EC 178


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