"Da müssen wir noch besser werden" (Allgemeines Forum)

gnampf, Dienstag, 10.06.2014, 12:22 (vor 4318 Tagen) @ Mario-ICE

Man kann aber mit Erfahrungswerten aufgrund statistischer Analysen hantieren. Das Problem ist, dass keine manuelle Eingabe = keine Prognose ist. Man sollte die Prognosen anhand der Verspätungsbegründung automatisieren.

Tfz-Störung = 30 Minuten
Streckentechnik-Störung = 30 Minuten
PU = 1 Stunde
Unwetter = 2 Stunden

Der einzige Nachteil ist, dass die Prognosen von großen Werten auf relativ kleine Werte zurückfallen können, sobald sich der Zug wieder bewegt. Das passiert aber auch bei händischen Prognosen. Eine übertrieben große Prognose ist besser als gar keine.


Das sehen aber viele Kunden vollkommen anders. Da ab 10 Minuten Verspätung eine Verspätungsbegründung erwünscht ist, wäre eine kleinere Tfz-Störung sofort mit 30 Min anzusetzen ein heikles Unterfangen. GPS war vor vielen Jahren schon mal ein Thema, warum man da nicht voran kommt weiß ich jedoch nicht.

Och, den Kunden wuerde es doch ggf. freuen, denn wo der Mitarbeiter immer nur 5-Minuten-Haeppchen drauf gibt und man somit 20 Minuten rum wartet bis da endlich +20 steht koennte er im anderen Fall schon nach 5 Minuten in den naechsten Zug huepfen da die Zugbindung weg ist.

Befremdlich finde ich es auch das mir im Internet manchmal erzaehlt wird der Zug waere schon auf dem Weg zum naechsten Bahnhof, obwohl ich aus dem Fenster heraus immer noch den Bahnsteig sehe und die Anzeigetafel dort auch noch den Zug meldet... und der sich auch keinen mm vorwaerts bewegt. Keine gemeinsame Datenbasis?

Und die Bahn muesste doch auch immer wissen in welchem Abschnitt sich der Zug befindet und wann er den Abschnitt gewechselt hat. Aus der Zeit vom letzten Wechsel und der Infos wie schnell die Abschnitte bis zum naechsten Bahnhof maximal zu durchfahren sind sollte doch automatisch eine Mindestprognose vom System erstellt werden koennen.


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