"Da müssen wir noch besser werden" (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Dienstag, 10.06.2014, 11:54 (vor 4318 Tagen) @ lockheed 232

Es gäbe ein paar technische Lösungen dafür.

1.) Alle Triebfahrzeuge mit GPS ausstatten und die GPS-Daten über das GSM-R-Netz an die Betriebszentralen der jeweiligen EVU weiterleiten
2.) Den EVU gestatten die Prognosen der DB Netze mit den aktuellen Standort-Daten der Tfz zu verrechnen
3.) Für verschiedene Großstörungsszenarien aus statistischer Analyse vorgegeben Prognose-Spannen im System hinterlegen, die automatisch mit der Verspätungsbegründung einberechnet werden.

Durch die GPS-Daten aus Punkt 1 ist die exakte Entfernung vom Tfz-Standort zum nächstgelegenen Bahnhof bekannt. Daraus kann man die minimal nötige Fahrzeit anhand der Streckendaten berechnen. Sobald sich der Zug nach einer Störung wieder in Bewegung setzt wird die Prognose auf Ist-Zeit + theoretische Fahrzeit - Soll-Zeit korrigiert. Völlig ohne Zutun eines Menschen. Sobald eine Verspätungsbegründung eingegeben wird, wird zu dieser Prognose noch der Erfahrungswert aus Punkt 3 addiert.

So erhält jeder Zug automatisch eine Prognose, ohne manuell Eingabe.


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