Online Monitor bei Unwetter nie brauchbar... (Allgemeines Forum)

westtoeast, Dienstag, 10.06.2014, 09:26 (vor 4318 Tagen) @ martin.elsner

Naja, vielleicht sollte man sich einmal vor Augen führen, dass bei einer derartigen Großstörung alle Mitarbeiter erst einmal alle Hände voll zu tun haben. Und in solchem Fall müssen sicherlich sehr viele Informationen ins RIS per Hand eingepflegt werden – in vielen Fällen weiß man ja sicherlich gar nicht, wie weit man Züge noch fahren lassen kann usw., ob neue Züge noch gestartet werden können. Fahrzeug- und Personaleinsatz werden mit Sicherheit hochkomplex und in vielen Fällen kurzfristige Entscheidungen notwendig. Und wenn man Züge mit +400 auf der Strecke hat (oder selbst wenn diese in Bahnhöfen sind) stellt sich auch die Frage, wie diese Reisenden versorgt werden können (Alte, Kinder, Kranke usw.). Vielleicht hat das Einpflegen ins RIS dann manchmal nicht die höchste Priorität. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen: Ich finde, in einer solchen Situation zu erwarten, dass das RIS problemlos funktioniert ist eine überzogene Haltung. Zumal ja zumindest deutlich die Meldung "Großstörung" platziert wird und man insoweit informiert ist, dass mit einem planmäßigen Ablauf eher nicht zu rechnen ist.

Ja modernste Technik plus hochpräzise geplante Kundenkommunikation.

Damit es in NRW nicht ebenfalls solche Pannen gibt wurde das RIS in den frühen morgenstunden einfach deaktiviert. Züge hatten dann erst ab der Landesgrenze verspätung.

Man könnte man, die Technik, die da zu grunde liegt, ist noch von 1995.


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