Zur Motivation, zum sich etwas gönnen... (Allgemeines Forum)

GUM, Freitag, 16.12.2011, 12:21 (vor 5236 Tagen) @ gus78
bearbeitet von GUM, Freitag, 16.12.2011, 12:22

Wieso gibt es überhaupt 2 (oder wie im RJ gar 3) Klassen? Sollten nicht alle Menrschen gleich bequem reisen dürfen? Sollte da nicht eine Klasse mit entsprechendem Kompfort genügen? Dann hätte man solche Probleme nicht!

Nein, keinesfalls.

Übrigens gab es auch bei der Deutschen Reichsbahn 1. und 2. Klasse, beispielsweise auch im FDGB-Jugendobjekt Schnellzug Dresden-Berlin.

Dass es mehrere Klassen gibt, hat ganz verschiedene Ursachen. So wie die einzelnen Menschen unterschiedlich sind, so sind es auch deren Konsumgewohnheiten. Bei der 1. Klasse bekommt man einfach etwas mehr Platz und oft auch etwas mehr Ruhe gegen einen Mehrpreis.

Also kann man sich etwas gönnen, sich motivieren das Auto stehen zu lassen. Du kämst sicherlich nicht auf die Idee, allen eine gleich große Wohnung mit exakt der gleichen Quadratmeterzahl zuzuweisen! Gab es übrigens auch, beispielsweise in der Allee der Kosmonauten in Berlin als Realisierung des Wohnbauprojektes: Industrielles Bauen.

Und der Konsum von Bahnprodukten - egal welcher Klasse - ist zudem sehr CO2-schonend. Wenn ich überlege, dass ein einziger Porsche-Fahrgast im Jubiläums-Porsche und sein Golfsack mit ein paar Metallschlägern mehr CO2 verbraucht als ein ganzer, kurzer Nahverkehrszug mit 80+ Plätzen!

Es ist genau richtig, wie es ist. Das einzige Gegenargument gegen die Premium-Klasse des RJ ist, dass die Kunden dieses Angebot nicht verstehen. Sie leisten sich Chromfelgen für vierstellige Aufpreise, haben aber keine 25 Euro für mehrere Stunden Komfort.

Meiner persönlichen Meinung nach sollte es keinen einzigen Zug ohne 1. Klasse geben. Dies sollte ein Systemvorteil der Bahn sein.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum