Meiner Meinung nach: Lob für den DB-Menschen ! (Allgemeines Forum)

ICE 1612, Mittwoch, 14.12.2011, 11:14 (vor 5241 Tagen) @ GUM
bearbeitet von ICE 1612, Mittwoch, 14.12.2011, 11:14

Ganz im Gegenteil. Die 1. Klasse Bereiche im Regionalverkehr sind zunehmend deutlicher markiert. Dies beginnt bei Kopfkissen "1." und geht hin bis zu blauen
Quadraten, die deutlich darauf hinweisen, dass dieser Bereich zur 1. Klasse gehört.

Ich selbst lobe die DB dafür, pauschal und ganz konkret. In einem Doppelstockzug der DB Regio zwischen München und Salzburg gehört es fast schon zum schlechten Ton, dass 5er-Gruppen Bayern-Tickets unter 30 Euro Plätze belegen, die ein Mehrfaches kosten ( 5 x 1. Klasse Ticket). Nach dem Motto irgendwann kommt schon ein gutmütiger Zugbegleiter und verweist nur des Wagenbereiches.

Diese deutliche Markierung scheint nicht der Fall gewesen zu sein. Außerdem hinkt der Vergleich mit den München-Salzburg-Zügen, zumal du ja von eindeutig gekennzeichneten Sitzplätzen sprichst. Da ist es dann wieder was Anderes.

c) die DB durch ihre eigenen Anweisungen und Anreize, bei der Fahrkartenkontrolle hart durchzugreifen (Stichwort Fangprämie), nicht nur ihr Image, sondern auch das ihrer Mitarbeiter ruiniert...

Das tatsächliche Bild der Bahn in diesem Bereich wird damit immer besser. Ein Zerrbild/Image, dass die Zeitung kommuniziert, zählt für mich nicht. Die einzelnen Bereiche sind ganz klar gekennzeichnet beginnend bei gelben Streifen auf der Außenhaut über blaue Quadrate, Kopfkissen bis hin zu großen 1 an den Wänden.

Schön, nur habe ich aus meinen eigenen Fahrten mit den Doppelstockzügen zwischen Augsburg und Nürnberg die Erfahrung gemacht, dass man NACH der Treppe (wohlgemerkt bei "halbe-halbe"-Zügen) noch eine Tür passieren muss, um in die 1. Klasse zu kommen. Heißt für mich: 2. Klasse bis zur Tür. Auf der Treppe darf ich dann also NICHT sitzen? Das ist ja wohl ein Witz!

Einzig problematisch würde ich das Verhalt eines Zubs/einer Zubine nur würdigen, wenn dies in einem noch nicht aktualisierten 425 oder ähnlichem passiert. Dort kann beispielsweise ein schlecht sehender Passagier weder an Design noch sonstigem erkennen, dass er gerade die Klasse wechselt.

Verwirrend übrigens in dem Zusammenhang, dass auf manchen Linien frühere 1.Klasse-Bereiche jetzt zweitklassig sind, aber immer noch dieselben Polster aufweisen. Beispielsweise im RB Heidelberg-Frankfurt oder das Abteil bei den 612ern.

Der Fahrgast hat wohl auch keinen großen IQ, wenn er wegen einer Reklamation von 20 Euro die Presse aufhetzt.

Für mich sind nicht die 20 Euro entscheidend, sondern die Art, wie hier mit zahlenden Kunden umgegangen wird. Und für die Art der Reaktion mit der Presse: Hast du schon mal versucht, mit der DB in Kontakt zu kommen? Denen in der Chefetage ist das doch völlig egal, wenn sich jemand beschwert. Die Beschwerden gelangen, wenn, dann, nur einige Zentimeter in den schweren Eisenblock DB, sprich, sie gelangen wohl an eine Mitarbeiterin, die aber genauso wenig verantwortlich für das Problem ist wie ein x-beliebiger Zugbegleiter. Von der Chefetage gibt es nur Absichtserklärungen von Herrn Grube und Konsorten, die Bahn werde "kundenfreundlicher". Da hilft leider nur die Presse oder die Justiz.

Ansonsten alles richtig gemacht vom Bahn-Mitarbeiter. Und auch die Firma stellt sich dahinter. Große Klasse. Und fast schon ein Gefällt mir! wert, wenn ich bei facebook wäre...

Du hast wohl ein Problem mit zahlenden Fahrgästen?


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