Wieso keine SFS Köln-Ruhrgebiet-Hamburg? (Aktueller Betrieb)

Lumi25, Sonntag, 25.09.2011, 14:34 (vor 5409 Tagen) @ ice-t-411

Zum zweiten hätte man noch mehr Züge auf dem ohnehin schon völlig überlasteten Abschnitt Hamburg-Uelzen, den man jetzt schon ohne die zusätzlichen Züge für den Seehafenhinterlandverkehr ausbauen muss. Aber das wird noch Jahre dauern und erfordert viel aufwendigere Planfeststellungsverfahren als der Ausbau auf 230 km/h zwischen Berlin und Hamburg. Dort lagen zwischen Einstellung Transrapid und Freigabe gerade mal 5 Jahre.


Danke das du meinen Beitrag nicht verstanden hast. Aber für dich noch mal:

Ich habe geschrieben, dass man den Abschnitt Stelle - Uelzen viergleisig hätte ausbauen müssen sowie Umfahrungen für Lüneburg und Uelzen. Davon hätte auch der Nord-Süd Verkehr profitiert. Des weiteren hätte man den Fernverkehr gebündelt auf wenigen Strecken anstatt für jede Punkt zu Punkt Verbindung eine eigene ABS oder NBS zu bauen wo dann nur ein schneller Zug pro Stunde fährt.

Einer DB Netz AG die auf Gewinn getrimmt ist sollte eigentlich sehr viel daran liegen.

Zwischen Dortmund und Minden ist die Strecke bereits gut ausgebaut und mit 200 km/h befahrbar. Zwischen Dortmund und Hamm müsste man dafür allerdings einige BÜs beseitigen, da man dort früher eine Ausnahmegenehmigung hatte, die aber wohl ausgelaufen ist. Diese werden wohl irgendwann beseitigt.


Habe ich das bestritten? Aber was bringen 200 km/h auf Dortmund - Hamm wenn der ICE an solchen Milchkannen wie Hamm halten muss? Von daher habe ich auch von einem Knotenumbau Hamm geschrieben damit die ICE dort mit 200 km/h durchfahren können. Bevor jetzt gejämmert wird das Hamm dann seinen Fernverkehr verliert ist Blödsinn. Man kann auch als B-Angebot einen IC anbieten im Takt. Der Fahrzeitverlust wäre vertretbar.

Ab Hamm stehen immer vier Gleise zu Verfügung, Kapazitätsprobleme gibt es also hier weniger. Lediglich zwischen Minden und Hannover besteht ein Nadelöhr das teilweise auch Geschwindigkeitseinschränkungen bringt. Hier war eine NBS geplant, deren Kosten/Nutzen-Faktor war aber so schlecht, dass sie letztes Jahr aus dem BVWP viel. Ab Hannover ist die Y-Trasse geplant (was auch immer man davon hält, aber das soll jetzt nicht die Diskussion werden).


Wieder Falsch. Ja man hat 4 Gleise aber größtenteils sind nur 2 davon für den Personenverkehr nutzbar. U.a. ein Grund weshalb dort ET zwischen Hamm und Bielefeld planmäßig 160 km/h fahren. Sinnvoll wäre es daher die Bahnsteige an den Ferngleisen abzureißen und die Güterbahn für 160 km/h herzurichten bzw. Bahnsteige zu bauen und den Regionalverkehr dorthin zu verlagern.

Die Strecke war seit den 1970er Jahren eines der Ausbauschwerpunkte der Bahn, daher muss im Moment nicht so viel gemacht werden. Prinzipiell wären auf vielen Abschnitten wohl auch 230 km/h möglich, wenn man tatsächlich die Reisezeit noch weiter verkürzen will. Das dürfte deutlich günstiger sein, als eine völlig neue Trasse zu bauen und auch in deutlich kürzerer Zeit zu realisieren. Deshalb gibt es hier keine NBS-Planungen.


Sprinterverkehre würden weiterhin den direkten Weg Essen-Münster nehmen und was den IC angeht der könnte genau so gut von Dortmund über Hamm nach Münster fahren. Den Ausbau Münster-Lünen kann man sich schenken.


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