SBB-Neigezugprojekt auf Grund gelaufen (Allgemeines Forum)

naseweiß, Donnerstag, 24.02.2011, 20:59 (vor 5529 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 24.02.2011, 21:00

Im Artikel steht auch was zum Pflichtenheft:
Der Zug sollte auf Neubaustrecken 300 km/h erreichen und auf geeigneten konventionellen Strecken bogenschnell verkehren können.
Gefordert werden sieben Länderzulassungen, unter anderem für den Einsatz in die Niederlande.

Das karierte Maiglöckchen, das fliegen und schwimmen kann?

Wollte man die 300 km/h um damit über den Gotthard bis z.B. Rom zu fahren?

Nach Frankreich werden auch weiterhin die TGV-Baureihen mit 300 km/h oder gar mehr und ohne Neigetechnik fahren. Der Verkehr wird wohl mittelfristig einerseits über die Rhin-Rhone nach Basel - Bern/Zürich laufen, zum anderen über Genf nach Lausanne und saisonal ins Rhonetal. Dort braucht man keine Neigetechnik.

Vom Deutschland übers Rheintal nach Basel, dann Bern/Zürich braucht man genausowenig Neigetechnik. Auch bei weiterhin Verlängerungen nach Interlaken und Chur vermutlich nicht oder ist nach Chur zur Beschleunigung der Einsatz von Neigetechnik geplant?

Neigetechnik braucht man nach Stuttgart oder München. Auf beiden Strecken wird man aber auf absehbare Zeit noch nichtmal schneller als 160 km/h fahren.

Über den Arlberg, die Unterinntalbahn und die Westbahn bis Wien benötigt man 250 km/h, aber Neigetechnik scheint von den Österreichern nicht geplant, auch wenn sie zwischen Zürich und Innsbruck vielleicht Vorteile brächte. Nach Stuttgart, München und Wien käme man mit einem Stromsystem.

Bleibt also nur der Italienverkehr als Notwendigkeit. Und dieser scheint sowieso die meisten Probleme zu machen, aus welchem Grund auch immer.

Hoffentlich wünscht man nicht irgendwelche Endlos-Durchbindungen (z.B. Amsterdam-Rom), die man besser aufteilt und die Abschnitte mit verschiedenen Zügen befährt.

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