Nachteil Flügelkonzept (Allgemeines Forum)

Ludo, Niedersachsen, Montag, 14.02.2011, 16:28 (vor 5550 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Ludo, Montag, 14.02.2011, 16:29

Das Umstiesproblem ist aber nicht unbedingt ein Lok-Wagenzug Problem.
Bis vor einigen Jahren gab es noch Langläufer-RE ("Heckeneilzüge") mit Direktverbindungen u.a. Freiburg-München, Friedrichshafen-Wiesbaden, München-Leipzig und Ulm-Kempten-Basel. Alle wurden mit Loks und Bnrz, Bm, Bimz gefahren.

Beispiel aus meiner Heimat:
RE Hof-Wiesbaden mit Bm und n-Wagen (mit BR 218 zwischen Hof und Bamberg).
Allerdings muss man dem heute dort verkehrenden 612er zugute schreiben, dass der Fahrtrichtungswechsel in Bamberg viel schneller geht als vorher (Abkuppeln der Diesellok, Ankuppeln der E-Lok).

Nicht überall hat das Flügelzgkonzept nur Vorteile gebracht.

Allerdings. Nicht-ortskundige Reisende schauen doch lediglich auf ihre Reiseverbindung, ob das Gleis, die Uhrzeit und die Zuggattung passen und steigen dann ein. Wenn man zu einem der Unterwegsbahnhöfe will, verrät einem die Reiseverbindung nämlich leider nicht, welcher Zugteil das ist. Es müsste in HAFAS diesbezüglich einen Hinweis bei "Bemerkungen" geben. Beim E-Netz Franken (Nürnberg-BA-Würzburg/Sonneberg bzw. Nürnberg-Sonneberg/Jena) ist vorgesehen, bereits vor der Abfahrt eine Ansage bzgl. der Zugtrennung zu machen.


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