Umstiege - durchaus erträglich bei Anschlußgarantie (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Montag, 14.02.2011, 04:12 (vor 5548 Tagen) @ SST
bearbeitet von ICE-T-Fan, Montag, 14.02.2011, 04:13


Ich könnte jetzt ein Negativbeispiel aus dem Ruhrgebiet anführen. Da kommt ein Pendelzug immer auf xx.46 an und steht bis +1 xx.21 am Bahnsteig. Dann fährt er aber auch "auf Zeigersprung" ab, egal was da noch "von links oder rechts" am "Gleis gegenüber oder aus der Ferne" noch anrauscht (um dann wieder 35 Minuten "Pause" zu machen - für das Personal eine übrigens nicht "erfreuliche" Schicht). Ich gehe jetzt nicht in Details - alles deutet ohnehin darauf hin, dass eine Verlagerung auf städtischen Busverkehr "allen Hochhoffiziellen" durchaus ganz Recht wäre.....

Aus Sicht eines Betriebsplaners ist das auch gut so. Gerade in NRW sind die Bahnstrecken so dicht mit Trassen belegt, dass dort jede Verzögerung zu Folgeverspätungen durch Zugfolge oder Überholungen führt.

Ich ärgere mich auch immer über solche Zustände, habe jedoch auf Hauptstrecken auch schon negative Erfahrungen durch Warten auf Anschlussreisende gemacht.

Beispiel:

Bis 2009 fuhren die HVZ-Verstärker Eisenach-Bad Salzungen um x:55 Uhr in Eisenach ab.
Planmäßige Ankunft der RB20 aus Halle war x:48, planmäßige Ankunft ICE50 aus Dresden x:50.

Unter normalen Umständen war dieser 5min-Anschluss locker zu machen, auch wenn man dafür von Gleis 5 auf Gleis 2 oder 3 musste, also einmal Treppe runter und wieder rauf.

Gerade am Freitag war es aber oftmals so, dass die RB20 verspätet war, meist mit der Begründung Warten auf Anschlussreisende oder Verzögerung im Betriebsablauf. Dadurch, da der ICE auf die RB aufgelaufen ist, da sie zwischen Sättelstädt und Eisenach quasi im Blockabstand gefahren sind, kam der ICE meistens 2 min später an und der Anschluss war weg, da die STB wirklich immer pünktlich aus fuhr und selten wartete.

Glücklicherweise wurde die Fahrzeit vor 2 oder 3 Jahren der STB um 3 min nach hinten verlegt.

Einerseits ein Problem von fehlender Wartezeit, andererseits war der Hauptverursacher die RB aus Halle, die (aus meiner Sicht) blöderweise irgendwo (meistens in Weimar auf RB21 aus Gera) auf einen verspäteten Anschluss gewartet hat.

Seit dieser Zeit bin ich eher für generell pünktliche Abfahrten, komme was wolle. Auf eingleisigen Nebenstrecken kommt zudem noch das Problem mit Zugkreuzungen und der Übertragung von Verspätungen auf den Gegenverkehr hinzu.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum