Umstiege - durchaus erträglich bei Anschlußgarantie (Allgemeines Forum)

SST, Köln-Südstadt, Montag, 14.02.2011, 01:43 (vor 5548 Tagen) @ ICE-T-Fan

Pendelverkehr auf Nebenstrecken lohnt sich nicht überall, da zusätzliche Umstiege Fahrgäste verprellen.

Das sehe ich nicht so.

(Rein persönlich liebe ich Umstiege um eine (halbe) Zigarette zu rauchen - sicher nicht zu verallgemeinern, aber einige Prozent Reisende sehen es inzwischen wohl auch so.)

Das schon fast "zwanghafte" Verhalten umsteigefreie Verbindungen zu kreieren, verschleudert unnötiges Geld, was dringend woanders gebraucht wird. Was soll ein RE, der mit fünf Doppelstockwagen recht mittelmässig besetzt in einer "Metropolrandregion" fährt, in einer "Metropolregion" dann unerträglich überfüllt ist - um dann im dritten Streckenabschnitt gleich einem leeren Salonwagen durch die Gegend zu schaukeln???

WICHTIG, UNERLÄSSLICH WICHTIG ist es natürlich, dass es zu näherungsweise keinen Anschlußbrüchen kommt. Natürlich ist es unzumutbar, wenn ein Pendler relativ regelmässig auf Hin- und Rückweg zwei Anschlußbrüche zu 30 min oder gar 60 min hinnehmen müßte.

Mal wieder das Paradebeispiel Schweiz: dort gibt es sehr viele Verbindungen mit Umstiegen. Aber es herrscht keine "Angst" in den Zügen. Die Anschlüsse klappen im CH-Binnenverkehr zu näherungsweise über 98% der Fälle.


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