Umstiege - durchaus erträglich bei Anschlußgarantie (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 14.02.2011, 03:15 (vor 5550 Tagen) @ ICE-T-Fan

Das Umstiesproblem ist aber nicht unbedingt ein Lok-Wagenzug Problem.
Bis vor einigen Jahren gab es noch Langläufer-RE ("Heckeneilzüge") mit Direktverbindungen u.a. Freiburg-München, Friedrichshafen-Wiesbaden, München-Leipzig und Ulm-Kempten-Basel. Alle wurden mit Loks und Bnrz, Bm, Bimz gefahren.
Nicht überall hat das Flügelzgkonzept nur Vorteile gebracht. Beispiel: Vor 5 Jahren gab es Lokbespannte RE München-Kempten-Immenstadt-Lindau und Ulm-Kempten-Immenstadt-Oberstdorf. Heute endet der Zug von Ulm in Kempten und der Zug von jetzt Augsburg wird in Immenstadt nach Lindau und Oberstdorf geflügelt. Man kann jetzt aus Richtung Augsburg nach Oberstdorf sitzen bleiben, dafür müssen die "Ulmer" auf jeden Fall in Kempten umsteigen.
Aber man kann das Flügelzugkonzept auch mit Lok-Wagen Zügen umsetzen (der ICE2 ist ja mehr oder weniger ein solcher). Dann müssen eben 2 Loks auf dem vereinten Abschnitt fahren (z.B. die zwei Bnrdzf umgekehrt in der Mitte und die Loks als "Sandwich") und das Kuppeln ist etwas aufwändiger als bei Triebzügen mit Schaku.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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