Fahrplan- und Betriebskonzept notwendig (Allgemeines Forum)

ThomasK, Mittwoch, 16.10.2019, 15:17 (vor 2549 Tagen) @ Power132

Es geht nicht darum was eine BEG macht oder nicht. Und der IC(E) nach dem ich gefragt habe, soll ja nicht in der HVZ sondern saisonal fahren. Und mit etwas Planung kann man einen Saison FV sicher unterbringen. In anderen Regionen hat man das auch hinbekommen.


Dann lege gefälligst ein Fahrplan- und Betriebskonzept vor, wie du fahren willst.

Ein "irgendwie" gibt es nicht. Du solltest lernen, wissenschaftlich zu arbeiten.

Offenbar hast du nicht kapiert, was ich geschrieben habe. In anderen Regionen gibt es eine völlig andere Infrastruktur. Und bei einer anderen Infrastruktur sind eben andere Fahrplan- und Betriebskonzepte möglich.

Ich habe es doch erklärt.

Wenn man beispielsweise einen Fernzug nach Berchtesgaden Hbf fahren lässt und man hat zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden einen Stundentakt, dann ist es kein Problem, den Fernzug Richtung Berchtesgaden Hbf in Bischofswiesen 5 oder 7 Minuten hinzustellen, bis die stündliche RB Berchtesgaden Hbf - Freilassing durch ist.

Dann ist eben der Fernzug 7 Minuten später in Berchtesgaden. Fertig.

Das sind doch völlig andere Infrastrukturvoraussetzungen als im Werdenfels, wo Expresszüge zusätzlich fahren und man wegen der wesentlich längeren Eingleisigkeit und des stärkeren Zugverkehrs bei weitem mehr Zwangspunkte zu beachten hat.

Und selbstverständlich ist es entscheidend, was die BEG macht, denn die RBs, REs und S-Bahnen, die die BEG bestellt, fahren auf derselben Infrastruktur, woraus sich erhebliche Fahrstraßenkonflikte ergeben.

Manche haben im ICE-Treff nicht kapiert, dass es hier mitnichten um Meinungen geht, sondern um handfeste Fakten.


Ferien oder Wochenenden sind keine HVZ Zeiten. Daher geht deine ganze ausschweifende Textflut meiner Meinung nach am Thema vorbei.


Noch einmal:

Die Expresszüge fahren am Wochenende gegenläufig zum ICE. Der ICE kommt aus Norddeutschland und fährt am späten Nachmittag Richtung Garmisch-Partenkirchen. Aber am späten Nachmittag fahren am Wochenende die Expresszüge für die Ausflügler von Garmisch-Partenkirchen nach München und auch der Halbstundentakt bis Weilheim wird am Wochenende durchgehend bis 21 Uhr gefahren. Übrigens fährt am Wochenende die S-Bahn tagsüber alle 20 Minuten bis Tutzing und nicht, wie teilweise in unter der Woche, zwischen Starnberg und Tutzing im 20/40-Minuten-Takt.

Die zum ICE gegenläufig fahrenden Expresszüge fahren unter der Woche nicht, sodass es am Wochenende sogar schwerer ist, eine ICE-Trasse zu finden, da unter der Woche die Expresszüge in derselben Richtung fahren wie der ICE.

Die Expresszüge haben derzeit eine Zugkreuzung mit den regulären Taktzügen in Oberau.

Wo sollen deiner Meinung nach die Zugkreuzungen mit dem ICE sein? Wie willst du konkret fahren? Wo willst du kreuzen, wenn der ICE 5 Minuten Verspätung hat?

Also: Leg gefälligst ein Fahrplan- und Betriebskonzept vor und dann schaue ich mir das an.

Genauso könnte ich sagen: "Irgendwie wird es schon gehen, mit dem ICE 4 eine 300 km/h-Trasse als ICE 3-Ersatz zu fahren."

Von diesen Irgendwie-Schwätzern habe ich die Nase voll.

Also: Wie willst du konkret fahren?

Alles andere ist nur unwissenschaftliches Geschwafel.

Übrigens: Die Bundeskanzlerin bestimmt die Richtlinien der Politik. Sie hat sich bei Stuttgart 21 ganz massiv eingemischt und wenn sie eine andere Verkehrspolitik gewollt hätte, hätte sie selbstverständlich etwas andern können.

Und wenn die Bundesregierung Sprüche raushaut, die Fahrgastzahlen bis 2030 auf der Schiene zu verdoppeln, dann müssen dafür die infrastrukturellen Voraussetzungen gegeben sein. Alles andere ist Populismus pur. So einfach ist das.


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