US: Portland-Seattle-Vancouver, 500 km in 1:50? (Allgemeines Forum)

oska, Dienstag, 30.07.2019, 13:57 (vor 2441 Tagen) @ Celestar

Mit Eisenbahnschienen stellt der Staat die Infrastruktur innerhalb des Landes bereit. Seit fast 300 Jahren macht man dies in den USA.


Der Staat? Die Eisenbahnen wurde in den USA zum beachtlichen Teil von privaten Firmen gebaut, teilweise mit öffentlicher Unterstützung.

Manche halten die Deutsche Bahn AG auch für ein privates Unternehmen. Stimmt auch irgenwie, ist eine Aktiengesellschaft.

Bei Amtrak ist das ganz ähnlich. Die können auch nur durch Zuschüssel vom Staat und/oder den Bundesstaaten überleben.

Die stolze Pennsylvania-Railroad gibt es längt nicht mehr, jetzt gehört der Tunnel Amtrak. Der staatliche Betreiber übernahm in den 70er-Jahren, was vom Personenverkehr der Privatbahnen noch übrig war.

Vielleicht sollte sich eine Strecke auch mal betriebswirtschaftlich rechnen. Nicht jede, aber es kann doch nicht jede Verbindung eigentlich ein Verlustbringer sein.

Autobahnen durch Österreich rechnen sich vor allem für Deutschland und Italien. Egal, ob sie sich durch den Maut finanziert oder nicht. Der alleinige Wert bemisst sich nicht durch den Betrieb der Straße. Der eigentliche Wert entsteht wo anders.

Jede Straße, jede Schiene, jeder Wasserweg hat einen Mehrwehrt für die Region. Ohne Infrastruktur kann dort niemand leben und arbeiten.

Wenn auf einer Strecke nur Eisenerz transportiert wird, dann kann dort auch eine private Firma eine Eisenbahnstrecke wirtschaftlich betreiben. Wenn die Schienen ohnehin liegen, können auch Personen wirtschaftlich transportiert werden.


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