US: Portland-Seattle-Vancouver, Sammelantwort. (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 30.07.2019, 08:51 (vor 2442 Tagen) @ Oscar (NL)

SPFVG:

Naja, das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Ein billiges B-Produkt bestehend aus ner stabil gebauten NV-Kiste mit ~Vmax200 könnte man zu nem Stundentakt der HGV-Züge doch ergänzend fahren lassen. Gibt ja noch genügend Zwischenstops zwischen den 3 Metropolen.

Es gibt sogar den Stadler FLIRT USA.

Knackfrage ist da eher, ob man die Interregios in die Stadtbahnhöfe z.B. wie in Coburg fahren lässt oder Ackerbahnhöfe à la TGV baut.
Elektrifiziert ist dem Eck nichts (mehr), oder? Das spräche dann eher für Ackerbahnhöfe.

Also die Entscheidung zwischen Ackerbahnhof und Zentralbahnhof durfte eher von der Nachfrage im Umfeld abhängen und weniger vom Elektrifizierungsgrad.
In Frankreich sind Bahnhöfe wie Le Creusot TGV doch eher für Jean-Pierre und Jacqueline gemeint, die mit ihrem Renault aus einem öffilosen Dorf in etwa 20-50 km Umkreis kommen.
In Deutschland sind Montabaur und Limburg Süd relativ erfolgreich, wurde aber "Ilmenau ICE" nicht gebaut.

Allerdings sollte der ÖPNV in Seattle für amerikanische Begriffe sehr gut sein. Mit unterirdischen Oberleitungsbussen und Tram-Trains.

Artur Donar:

Ich bin selbst die Verbindung Portland-Vancouver vor nicht allzu langer Zeit gefahren im Sommer. Gut 8h Fahrzeit aktuell, dann war der Zug noch über eine Stunde verspätet. Preis: rd. 70 Dollar.

8 Stunden für 500 km. Mit zwei Dieselelectrics und einer Talgogarnitur sollte man 160 km/h erreichen können. Würde man die Strecke für 160 km/h fit machen, dann hätte man schon eine Halbierung der Reisezeit. Zusätzlich könnte man Stadler FLIRT USA für die Regios einsetzen.
Allerdings vermute ich, dass die Strecke auch für Cargos verwendet wird. Dann müsste man die Strecke viergleisig bauen (2 Gleise Personenverkehr, 2 Cargo). Und dann könnte man es auch gleich gut machen und elektrisch fahren, sei es komplett unter Fahrdraht oder abschnittweise mit Batteriebackup.

Re 8/12:

Die Frage scheint mir absolut berechtigt. Mehr noch: Wenn die beiden Teilstrecken je etwa 250 km messen, sollten sie mit 230 km/h sogar in weniger als zwei Stunden zu bewältigen sein, nämlich nonstop in je 75 oder mit einigen Zwischenhalten in 90 Minuten.

Es muss nicht immer "as fast as possible" sein (wie bei der im Artikel besagten Rennbahn oder hier, mit Dank an SBB fürs Bild). Manchmal reicht "as fast as needed". Wiki.


gruß,

Oscar (NL).

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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