Jepp! (Fahrkarten und Angebote)

agw, NRW, Samstag, 11.05.2019, 14:32 (vor 2509 Tagen) @ martarosenberg
bearbeitet von agw, Samstag, 11.05.2019, 14:32

Das ist doch lediglich eine 6-stellige Auftragsnummer, die der Zugbegleiter online eingeben könnte und sich das gesamte Ticket als PDF herunterladen kann, oder nicht?

Das gleiche kann ich doch in jedem Rechenzentrum vom Personal machen lassen, wenn ich darum bitte, oder? Wie will ich so etwas manipulieren?


Richtig, wenn der Zub sich das selber runterlädt und nicht die Infos von Deinem Handy nimmt ist die Authentizität rein eine Sache der Bahn, also: Glaubhaft (oder die Bahn hat ihre Technik nicht im Griff).

Vorher schriebst Du davon, die Dinge in der App des Fahrgastes sich anzeigen zu lassen, und dies ist manipulierbar. So, wie Du es jetzt schreibst, kann die Bahn es komplett über Systeme unter eigener Kontrolle machen.

Eigentlich sieht man daran auch, dass das Prinzip der DB überholt ist. Es ist eine Offline-Kontrolle.
Im Code ist die Fahrkarte (nicht die Reiseverbindung) offline gespeichert und signiert und die Signatur kann auch offline überprüft werden.
Weitere (Online-)Daten werden/wurden nicht genutzt.

Selbst die Prüfgeräte der DB sind (soweit ich weiß) da heute weiter und online.
Bei anderen Bahnen braucht man statt Offline-Code mit Fahrkartendaten nur seine Kundenkarte oder einen Buchungscode.

Den Buchungscode gibt es ja auch bei der Bahn, sodass es dem DB-Gerät ohne weiteres möglich sein müsste innerhalb von Sekunden nach Einlesen des Buchungscodes auch die Reiseverbindung anzeigen zu lassen. Automatisch.
Beim Automatenticket müsste man sich darauf verlassen, dass man das Papier nicht manipulieren kann. Aber das ist ja eh so. Und müssten Fahrkarte und Reiseverbindung eine gemeinsame Buchungsnummer haben. Ist aber auch schon so?


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