Reisedistanz in der Schweiz höher als in Deutschland (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Samstag, 06.10.2018, 17:15 (vor 2750 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Aphex Twin, Samstag, 06.10.2018, 17:16

So, anstelle Reisen um 30 bis 60 Minuten durch bessere Umsteigeverbindungen (durch bessere Pünktlichkeit und passendere Anschlüsse) zu verkürzen, lieber 30 bis 60 Minuten durch zahlreiche VDE8-artige Strecken gewinnen? Bist Du sicher dass die zweite Lösung billiger ist?

Ich bin mir sicher, dass zwei, drei SFSen weniger kosten als eine landesweite Optimierung der Fahrzeiten, um überall schlanke Anschlüsse zu ermöglichen. Die Schweiz hat Milliarden Franken für das Bahn 2000 Programm ausgegeben. Für Deutschland wären die Kosten 10-mal so gross und somit höher als die für den Bau neuer schneller Bahnstrecken.

Und diese zwei bis drei SFSen helfen nur Bahnreisenden die (a) überhaupt mehr als 200 bis 300 km fahren (d.h. nur einer Minderheit) und (b) nur denjenigen deren Reisen über diese zwei bis drei SFSen führen. Also nur der Minderheit in einer Minderheit.

die durchschnittliche Reiseweite beträgt aktuell 291 km,
bei der Anzahl der Bahnreisenden mit einer Streckenlänge von mehr als 200 km handelt es sich gewiss nicht um eine Minderheit.

die allermeisten Reisenden, benutzen auf ihren Reisen SFS.

Gemäss der oben zitierten Litra-Statistik beträgt die durchschnittliche Reiseweite in Deutschland nur 34 km.


da geht's ja um Nahverkehr, nicht um den Fernverkehr.
Hier gings jedoch rein um den Fernverkehr - da liegt die Reiseweite bei 291 km, s.o.

Wo 'hier'? Der ganze Thread began mit dem Begriff ITF im Titel. Und ITF schliesst normalerweise immer den Regionalverkehr mit ein.


ja, eben - da beim Ausgangsposting ging es um den Regional-, um den Nahverkehr,
hier gings aber gewiss nicht um Nahverkehr, bei Fahrzeiteinsparung um 60 Minuten bei einer Reiseweite von 34 km. ^^
Im Fahrradverkehr womöglich.. oder in der Schweiz.

Wenn eine Veränderung des Bahnangebotes Menschen die z.B. wochentäglich eine Stunde im Zug unterwegs sind, jeden Tag 10 Minuten einspart, ist dies durchaus vergleichbar mit einer Veränderung die Menschen die einmal pro Woche fünf Stunden im Zug unterwegs sind diesen 50 Minuten einspart. Nicht 100% vergleichbar da Verkürzungen der Reisedauer nicht linear wahrgenommen werden, aber von der Grössenordnung durchaus.


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