Bahnnutzung in Europa: Drei ITF-Länder vorne (Allgemeines Forum)

Münchner, Freitag, 05.10.2018, 07:49 (vor 2748 Tagen) @ Alphorn (CH)

Die Schweiz hat einen grossen Sprung nach vorn gemacht, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass diverse Privatbahnen (RhB, SOB, CJ, SZU, TPF, TRN...) nicht in der UIC-Statistik enthalten waren.

Österreich wächst stetig weiter. Das führe ich auf eine intelligente Verkehrspolitik zurück: Ähnlich wie in der Schweiz werden die Strecken passend zu einem vorgegebenen ITF-Fahrplan moderat beschleunigt. Das bringt mittlere Verbesserungen für Durchfahrer und grosse Verbesserungen für Umsteiger.


Ohne irgendwas schönreden zu wollen: Die Schweiz kann man in der Hinsicht nicht mit Deutschland vergleichen. Das Land ist einfach weitaus kleiner und da macht es dann wirklich kaum noch einen Unterschied, ob der Zug mit 200km/h oder mit 250km/h fährt. Bei den Entfernungen dürfte die Hauptkonkurrenz auch beim Auto und nicht beim Flugzeug liegen.

In Deutschland sollte man dann eher als Vergleichsmaßstab Ländern wie Frankreich oder Spanien, die es geschafft haben, den Inlandsflugverkehr deutlich zugunsten der Schiene zu verlagern.

Solange man von München nach Hamburg fahrplanmäßig in über 6 Stunden dahindümpelt und mit den üblichen Verspätungen über 7, wird sie hierzulande nicht soviel ändern.

Deutschland einen grossen Sprung auf Platz 5. Auch hier gehe ich von vielen Bahnbetreibern aus, die nicht UIC-Mitglieder sind (oder ihren Heimatländern zugerechnet waren). Zudem wurde ja die Auslastung mit vielen Sparpreistickets erhöht, aber war das schon 2016?


Ich finde das Ergebnis für Deutschland sehr mager.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum