Mein Vorschlag... (Allgemeines Forum)

s103, Montag, 10.09.2018, 09:43 (vor 2798 Tagen) @ moonglum

Inzwischen zeigte auf meinen letzten Reisen auch das RIS immer öfter immer mehr Unsinn an, und das kann dann fatale Folgen haben:

[...]

S8 schien laut RIS mit 20 min. Verspätung von Hagen südwärts zu fahren, das RIS zeigte die Bewegung des Zuges Haltepunkt für Haltepunkt an: In Wirklichkeit fuhr diese S8 aber gar nicht, sie war ausgefallen.

[...]

Hätte das RIS am Anfang die korrekten Infos angezeigt (zur S8), wäre ich mit der pktl. S8 in Richtung Hagen Hbf gefahren und von HA direkt nach Köln oder via Bochum nach Köln. So aber wurde ich durch falsche Information zu ungünstigen Schlüssen geführt.

Dieses Phänomen kenne ich ebenfalls zur Genüge, mit denselben Folgen auch bei mir. Hätte man verlässliche Informationen, könnte man alternative Wege und Verkehrsmittel wählen, aber so kann man nur würfeln.

Hinweis: Da ich mich überwiegend im Nahverkehr inkl. S-Bahn bewege, bin ich in drastischer Form meist durch Streckensperrungen betroffen. Ankündigungen, dass Teilstrecken noch bedient werden, bleiben vielfach Ankündigungen. Der übliche Ablauf ist, dass nach ca. 1h die Störung beseitigt ist und dann erst wieder Züge kommen. Der Zusammenhang mit Fernverkehr ist allerdings gegeben durch NV-Vor-/Nachläufe, kombinierte NV/FV-Strecken und vermutlich auch gleiche (oder zumindest ähnliche) Techniken zur RIS-Datengewinnung.

Ich stelle einmal folgende Thesen auf:

Der zweite Punkt obliegt überwiegend dem Staat per Rahmengesetzgebung und Aufgabenträger im NV, der Vorgaben auch betrieblicher Art für (bestimmte) Störungsfälle machen müsste, damit es sich bahnwirtschaftlich (für alle Unternehmen) rechnet. Die FGR-Entschädigungen sind dafür zu schwach.
Die DB sollte hier ruhig selbstbewusst gegenüber dem Eigentümer auftreten. Kürzlich gab es ja Meldungen zu einem vom EBA abgelehnten Anreizsystem, kenne Details nicht, vielleicht geht es in diese Richtung.

Auf der anderen Seite stehen schließlich erhebliche Kosten für die Gesellschaft. Bei gravierenden Störungen kommen locker tausende Leute später zur Arbeit. Im Gegensatz zur Straße hat die Bahn Faktoren, die noch skalieren können.

Schön finde ich schon einmal, dass Gleiswechselbetrieb bei Stellwerksbauten meiner Beobachtung nach konsequent umgesetzt wird. Fehlen halt noch mehr Gleiswechselweichen und Überholungsgleise (möglichst in max. Güterzuglänge) zur vollen Wirkung.


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