Mein Vorschlag... (Allgemeines Forum)

SPFVG, Montag, 10.09.2018, 02:20 (vor 2798 Tagen) @ ICETreffErfurt

Es wäre vermutlich vernünftiger nur noch alle heuten ICE-Sprinter als Zuggattung ICE fahren zu lassen und den gesamten Rest als Intercity mit entsprechendem B-Tarif.

Da würde ich zustimmen, wenn der ICE4 billig genug gewesen wäre. Ist er aber leider nicht. Von daher wird das aus Kosten-Fahrpreissicht ne schwierige Nummer.

Das IC2-Netz könnte man zu IRE degradieren, mit Freigabe bestimmter Nahverkehrstarife.

Klingt gut, aber da ist die Frage ob mit oder ohne Ausgleichszahlungen von den ATs.
Auch wäre zu klären, ob man z.B. die Trasse eines Regionalexpresses bekäme, oder nicht.

Dafür den in meinen unsinnigen Super-Sparpreis abschaffen.

Naja, der ist eher vernachlässigbar.

Wichtig wäre aus meiner Sicht mehr Flexibilität.


Mittelfrist erledigt sich das im ICE-Segment ja. Sowohl ICE2 als auch ICE-T werden durch ICE4 ersetzt werden. Zwar sind die teuer, aber wenigstens wird die Wartung durch ein Modell vereinfacht = billiger. Das wäre schon mal besser als nichts.

Überraschungsei wäre nur noch die neuen ICs für Tempo 200. Da sollte man sich idealerweise die gleichen Loktypen wie Cargo zulegen, um dort Synergieeffekte ausnutzen zu können. Aber DB Cargo ist halt wieder ne eigene Welt, da stimme ich dem DB-Chef zu, man müsste man mal für mehr Absprachen zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen sorgen.

Für 2030 hatte man mal nen Plan auf den Rennstrecken einen 30-Minutentakt anbieten zu können. Aus meiner Sicht böte es sich dabei an, ein A- und B-Netz aufzuspannen. Einmal nen schnellen ICE und dann nen langsameren IC (mit Supersparpreis). Damit würde dann auch der billigere Fahrpreis dem billigeren Fahrzeugmaterial entsprechen, außerdem könnte man in den B-Fahrzeugen auch mehr Fahrradplätze anbieten.

Wenn man ganz schlau wäre, dann würde man auch noch Wagen mit 76cm-Einstiegen bestellen, um endlich mal 100% barrierefrei zu werden. Nicht nur die Fahrradfahrer würde das freuen, nebenbei würde man damit auch den Fahrgastwechsel - insbesondere von Passagieren mit vielen Koffern - beschleunigen.

Wenn man es ganz wild haben möchte, dann würde man Waggons auf Basis der diversen NV-Triebwagen nehmen. Flirt und Mireo sind aus Alu und entsprechend leicht. Solange man keinen extra Antrieb einplant, sondern dafür eine extra Lok vorsieht, kann man die Züge beliebig lang konfigurieren, womit der Gewichtsvorteil aus der Verwendung von Jakobs-Drehgestellen und Aluminiumleichtbau maximiert werden würde. Einziger offener Punkt wäre Fahrkomfort bei Tempo 200 sowie Haltbarkeit. Dagegen müsste man sich bei den Verträgen halt entsprechend absichern. Hexenwerk wäre das aber sicherlich auch keines.


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