NL: Bahnnetz kommt ans Limit, Prorail fordert Investitionen. (Allgemeines Forum)

SPFVG, Dienstag, 04.09.2018, 11:15 (vor 2791 Tagen) @ Alphorn (CH)

Fazit: 2 Min Zugfolge geht nur mit einer Rechner-Überwachung der Gesamtstrecke und kontinuierlichem Datenaustausch mit den Fahrzeugen.


Stimmt definitiv nicht. In der Schweiz sind 2 Minuten Zugfolge mit Aussensignalen (früher Signum/ZUB, heute ETCS Level1 LS) absolut Routine und funktionieren gut. Zudem ist die Umstrüstung erstaunlich billig, etwa 0.2 Mio EUR pro km und Richtung. Warum ATB das nicht kann, ist mir nicht ganz klar, muss das Ding überhaupt wissen, wie lang seine Blöcke sind? Wenn man kürzere Blöcke schafft, dann ist doch automatisch die Zugfolgezeit reduziert.

Naja "in der Schweiz" ... da geht sicher Vieles, wenn man Geld reinsteckt. Kurze Blöcke sind halt teuer. Um welche Strecke gehts konkret und wie sind dort die Blockabstände? Auch die Geschwindigkeit ist über die Durchrutschwege ein Faktor.

Und ja L1LS ist billig, aber wenn man bei der Umrüstung gleichzeitig auch noch die Anzahl der Signale für schnellere Zugfolgen verdoppeln oder gar verdreifachen und auch das Stellwerk entsprechend anpassen muss, wird Level 2 schnell eine Option, v.a. durch den Vorteil bei den Wartungskosten.

Oft braucht man aber keine schnelleren Zugfolgen, dann ist L1LS sicher erste Wahl.


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