Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich (Allgemeines Forum)

agw, NRW, Sonntag, 08.01.2017, 18:52 (vor 3409 Tagen) @ Paladin

Der Witz ist ja eben: Wenn man bei 400 Sitzen 8 für die 1.Klasse abzweigt, fahren nicht weniger Leute die 2.Klasse.
Aber vielleicht ein paar Leute die 1.Klasse mit höheren Fahrpreisen.
Zu Verlusten kann es also gar nicht kommen.

Sobald der Zug nicht mehr als 90% ausgelastet ist, kann es ebenfalls schon rein rechnerisch nur noch zu Zusatzeinnahmen kommen.

Im Prinzip kann man also zusammenfassen: Die 1.Klasse generiert nur Mehreinnahmen ohne zusätzliche Kosten.


Das kannst du so aber nicht stehen lassen. Es gibt genug Züge, die über 90% ausgefüllt sind, die 1. Klasse aber (gähnend) leer ist.

Solange die 2.Klasse nicht überfüllt (also > 100% der Sitz- und Stehplätze besetzt), muss ja keiner draußen stehen bleiben.
Kauft jetzt einer ein 3-Euro-Zusatzticket, sind das 3 Euro mehr als ohne die 1.Klasse.
Dazu höre ich immer wieder das Argument, dass sich in einem Zug 1000 Leute in der 2.Klasse befinden und diese ganz schrecklich voll ist, aber von den 1000 Leuten kein einziger bereit ist, diese Schrecklichkeit mit einem 3-Euro-Zusatzticket zu beenden. So schrecklich war es dann wohl doch nicht. Ist halt ein selbstregulierendes System.

Und mit "genügend Züge" meinst du vermutlich die Züge in der Stunde der Rushhour morgens.

Zusatz-Features (z.B. kostenloses WLAN) in der 2.Klasse kosten zusätzliches Geld ohne garantierte Mehreinnahmen.


Verhindern aber Mindereinnahmen, siehe Konkurrenz Fernbus.

Ich dachte, wir wären beim Nahverkehr. Hier fahren auch Stadtbusse mit WLAN rum.


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