Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft (Fahrkarten und Angebote)

agw, NRW, Dienstag, 12.05.2015, 13:21 (vor 3982 Tagen) @ GUM

In der Workflow-Analyse ist auch ein zweiter Schritt möglich:
Statt 4 oder 5 Zubs fährt nur noch ein Zub mit, der im "nicht elektronischen Check-In" Bereich kontrolliert. Ansonsten sind es nur vergleichsweise ungelernte Kräfte beispielsweise eines Security-Unternehmens. Mit einem geringeren Tarifvertrag.

Wie im Flugzeug auch könnte Zugbegleiter ja weiterhin für die Sicherheit der Fahrgäste zuständig sein.
Den Rest der Zeit müsste er aber nicht mehr Fahrkarten abknipsen.
Für mich als Fahrgast ist das kein Mehrwert, dass kurz vor meinem Ausstieg noch mal jemand kommt und ich meine Fahrkarte rauskramen muss.

Ein Mehrwert wäre, wenn das Fahrkartenabknipsen zu 90% entfallen könnte und ich den Zub auf Knopfdruck gezielt zu mir bitten könnte, vielleicht weil ich eine Anschlussfrage habe, oder dieser mir zeitnah die elektronisch bestellte Flammkuchenzunge bringen kann (alles von der DB angedacht).

Im Prinzip könnte man dann auch endlich Gratisgetränke an Comfort-Kunden verteilen! Im Bordsystem wird man als Comfort-Kunde erkannt und kann sein tägliches Freigetränk an seinen Platz bestellen.

Gegenbeispiel: Im Flugzeug könnte man ja auch das Getränkeverteilen sein lassen und stattdessen solange noch einmal die Bordkarten kontrollieren, bis man zum Landeanflug ansetzt. Wäre aber doof für alle.

Ach, und die ganzen Hotelfachleute wären trotzdem noch richtig im Zug, oder ist stupides Fahrkartenabknipsen so erfüllend?


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