Self-Check-In: Personaleinsparungen & Datenschutz (Fahrkarten und Angebote)

Manuel, Dienstag, 12.05.2015, 04:20 (vor 3982 Tagen) @ br752
bearbeitet von Manuel, Dienstag, 12.05.2015, 04:24

Ich wäre auch klar dagegen solch einen Check-In Vorgang verpflichtend zu machen, aber als freiwilliges Angebot ist es doch eindeutig ein Vorteil für diejenigen, die es nutzen möchten.


Das ist eben der Gag! ;-) Wenn man es einmal eingefuehrt hat, kann man die Schraube immer weiter anziehen bis es verpflichtend fuer alle ist.
Lokfuehrer und Schaffner sind eben "Scheissteuer" und koennten prima freigesetzt werden.

Auch bei diesem Argument wirst Du vermutlich langfristig Recht haben.
Durch elektronische Stellwerke, die Ticket Automaten und selbst druckbare Tickets wurde schließlich auch Personal eingespart. Letztlich ist die Technisierung der Gesellschaft auch eine gesellschaftlich Frage und sie betrifft viele Berufsgruppen.


Ein kurzer Exkurs:

Das Problem ist weniger die Technik. Ich kann bis heute nicht verstehen warum jede Fummelbude wissen muss wohin ich meinen A**** hinbewege?? (E-Call, Touch&Travel, VDS, PNR, E-Maut)

Ich bin absolut für die eigene Datenhoheit!
Allerdings lässt sich dies nur durch rigide Datenschutzgesetze und deren konsequente Umsetzung erreichen. Dabei sollte eine gewisse Eigenverantwortung jedoch weiterhin möglich sein.
Vier Punkte:

Ich glaube wir sollten uns mehr Sorgen um den zweiten Punkt machen, als um den Self-Check-In bei der Bahn. Ehrlich gesagt, vertraue ich persönlich der Bahn meine sehr begrenzten Bewegungsdaten noch vergleichsweise gerne an. Nur leider bleiben die Daten wohl nicht nur bei ihr.

Viele Grüße,
Manuel


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