Leider immer häufiger der Fall und auch problematisch (Allgemeines Forum)

GUM, Freitag, 23.05.2008, 11:56 (vor 4768 Tagen) @ Alexander

@Alexander: Hier die Antwort:


Welche Linie hat eine planmäßige Reserve von 35 min.?

Die ICE-Linie München-Nürnberg-Berlin hat sowohl VOR, als auch NACH der Inbetriebnahme der NBS München-Berlin dieselbe Gesamtfahrzeit zwischen M und B.

Es war irgendwie komisch, dass mit der Inbetriebnahme der NBS die Fahrzeit sich zwischen M und L und M/B überhaupt nicht veränderte.

Somit "rast" der Zug München-Nürnberg, um dann durch diverse LaFa, zusätzliche Halte und insbesondere den Energiesparwahn diese Zeit wieder zu verlieren. In der Summe geht es hierbei um 35 Minuten.

@Alle: Bitte nicht jede einzelne Station durchgehen, bin die Strecke oft genug gefahren.

Wenn man eine echt schnelle Bahn haben will kann man theoretisch einen Sprinter M==>N==>L==>Berlin Hbf mit genau 4h59 "sprinten" lassen. Dazu muß man dann aber einen weiteren ICE T7 die anderen *Provokationsmodus an* KLEINEN STATIONEN, wie Ingolstadt, Erlangen, Lichtenfels, Jena, Saalfeld Schokoladenfabrik, Lutherstadt Wittenberg und Berlin Mehdorn Tower *Provokationsmodus aus* abklappern lassen.

Da muss ich genauer nachfragen, wie meinst du dies mit rein elektronischer Entscheidung?
Der Zugchef kann die Reisenden und Ziele sowie sonstige Bemerkungen zu jedem Anschlusswunsch mit eingeben.

Hat er mir aber anders erzählt. Problematisch bei diesem ganz konkreten Vorfall war, dass ich einen -ich nenne dies mal so- Zugchef neuer Generation hatte, der sich überhaupt nicht für den Kunden interessiert hat. Ausser (auswendig gelernte) Floskeln kam da wenig rüber.
Ich habe ihm gesagt, dass ich vor einiger Zeit innerhalb einer Woche schon 321 Minuten Verspätung im Fernverkehr hatte und aufgrund des S-Bahn-Chaoses im März in München über 5 Stunden und dass ich nur ein einziges Mal diesen Anschluss bräuchte. (Wer steht schon um 03.45 Uhr auf, um dann doch erst nach 12 Uhr in Berlin zu sein).
Schade, dann wäre vielleicht theoretisch eine Anschlussicherung möglich gewesen ! ((Das mit den Bemerkungen merke ich mir mal ohne Angabe der Quelle.))

Und so hat er wahrscheinlich nur die einstellige Anzahl an Reisenden weitergegeben und der Anschluss in Nürnberg war weg (wegen vielleicht 10 Minuten). Ich fand's halt einfach blöd.......

Auch wird von seitens der Transportleitungen der Anschluss überprüft, sprich wenn er nichts kaputt macht oder durch dann vorausfahrende vielleicht noch mehr Verspätung bekommt. Ausserdem muss DB Netz jeden Anschluss zustimmen, welcher über die Regelwartezeit geht!

Danke für die Info.


Viele Grüße


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