Staatsanwalt ermittelt gegen Tf (Aktueller Betrieb)

ICE-T-Fan, Mittwoch, 06.08.2014, 17:52 (vor 4404 Tagen) @ Jens

Eigentlich gibt es ja wenige so harte Vorgaben wie in dem Fall: Haltzeigendes Signal überfahren (und sogar 2000 Hz-Beeinflussung bekommen) heißt Stop bis der Fahrdienstleiter (und der auch erst nach Zustimmung durch den Notfallmanager) der Weiterfahrt zugestimmt hat. Wer das missachtet (unabhängig vom aktuellen Fall) handelt groß Fahrlässig, da bringen dann solche Funksysteme auch wenig denn auch für die müssten dann ja Störrückfallebenen eingebaut werden mit denen man das überbrücken kann.

Ja genau das ist ja das Problem. Jede technisch versierte Person mit Sachkenntnis kann einen Zug über ein Halt-zeigendes Signal befördern. Das geht mir persönlich zu einfach.

Man könnte wenigstens einen Timer einbauen, der die Wirksamkeit der Störtasten erst verzögert freigibt. So hat der Tf Zeit zum Nachdenken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das willentlich macht, in voller Kenntnis der möglichen Schäden. Der Mann war laut Medienberichte 60 Jahre alt, vielleicht hatte er einfach mal schlechten Tag oder Konzentrationsprobleme aufgrund Übermüdigkeit. Der Vorfall war ja schon am Abend.

.. ich weiß, Spekulatius bringt es jetzt auch nicht, aber irgendwie will mir das nicht so richtig in den Kopf.


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