Entfernung Signal - Unfallstelle? (Aktueller Betrieb)

Giovanni, Samstag, 02.08.2014, 22:56 (vor 4408 Tagen) @ Proeter

Der Abstand zwischen der Unfallstelle und dem Einfahrsignal beträgt rund 400

Weißt du überhaupt wo das Einfahrsignal des Bf Mannheim sich befindet aus Ri. Hockenheim? In deinem verlinktem Lageplan noch vor der Weiche 309.

Am möglichen Ablauf ändert der falsche Begriff jedoch nichts.


Wie groß ist denn nach dieser neuen Erkenntnis die Entfernung zwischen Einfahrsignal und Unfallstelle?

Relevant ist nicht das Einfahrsignal aus Richtung Käfertal, sondern das letzte Hauptsignal vor der Unfallstelle (ein Zsig).
Die Entfernung beträgt rund 400m, etwa 250m vor diesem Zsig meine ich einen 500Hz-Magnet zu erkennen.

Wäre der Unfall weiterhin nur durch Versagen der Zwangsbremsung zu erklären? (Wie oft kommt das eigentlich vor? War das jemals ein Grund für einen Unfall?)

Unfälle bei der Eisenbahn sind glücklicherweise sehr selten.
2004 kam es in Osnabrück zu einer Entgleisung wegen fehlender Bremswirkung: http://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Publikationen/EUB/DE/Untersuchung...
2010 gab es eine Entgleisung am Arlberg aus ähnlichem Grund.

Kann jemand einschätzen, wie lang der Durchrutschweg eines solchen Güterzuges ist?

Wenn der DGS ein Hp0 überfahren haben sollte, hätte ihn die Zwangsbremsung unter halbwegs normalen Bedingungen schon wesentlich früher zum Stehen bringen müssen.


Es ist durchaus möglich, dass ich mit meinen Annahmen falsch liege. Ich hoffe auch, dass EBA/EUB den Ablauf schnell rekonstruieren können und sinnvolle Schlüsse daraus ziehen werden.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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