Mögliche Erklärung zum Ablauf (Aktueller Betrieb)

Giovanni, Samstag, 02.08.2014, 16:39 (vor 4408 Tagen) @ RhBDirk

Zum Verständnis zunächst einmal der Gleisplan:
http://stredax.dbnetze.com/Dokumente/ISR/BS/NBS/R/RM_NBS.pdf

Die Unfallstelle dürfte, wenn ich das aus den Bildern richtig zugeordnet habe, die Weiche 154 (östlich von Gleis 2) gewesen sein.
Der Fahrweg des EC 216 planmäßige Ankunft 20:48 in Mannheim Gleis 2 ging vermutlich von Strecke 4080 (unterhalb Mannheim Rbf, nicht beschriftet) über die Weichen 309 und 305 sowie Gleis 174/1.
Wenn ich die Stellung der anderen Weichen richtig deute, war vermutlich auch eine Fahrstraße für S 38244 (S2 Bruchsal 20:10 - Mannheim 20:55 - Kaiserslautern 21:59) eingestellt.
Dieser führte von Strecke 4000 geradlinig über Gleis 172/1 und anschließend über Weiche 144 (abzweigend) nach Mannheim Gleis 1.
Der Güterzug (DGS 40635 DU-Ruhrort - Ludwigshafen BASF - Sopron, weiter Richtung Türkei) fuhr über Gleis 173/1 geradlinig bis zur Weiche 155. Diese konnte nicht gleichzeitig Flankenschutz gegen die Fahrstraßen der S 38244 und EC 216 bieten was die abzweigende Stellung erklären könnte.

Der Abstand zwischen der Unfallstelle und dem Einfahrsignal beträgt rund 400 Meter.
Sollte der Güterzug dann wie vermutet ein Hp0 überfahren haben fragt sich, warum er nicht rechtzeitig durch eine PZB-Zwangsbremsung gestoppt wurde.
Bei DSO wurde erwähnt, dass durch die vielen parallelen Gleise und die vorherigen Kurven eine erhöhte Gefahr der Verwechslung besteht - Bild: http://www.panoramio.com/photo/33238878

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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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