Teil 2 (Allgemeines Forum)

heinz11, Mittwoch, 29.10.2008, 18:07 (vor 6344 Tagen) @ Alexander

Dies alles muss nun geplant werden, die Zuführung der Fahrzeuge zum Werk - die Dauer der Behandlung und dann wieder in den Betrieb eingeschert werden.
(Auch bei den Fliegern gibt es eine Art Umlaufpläne die vorschreibt, wann eine größere Inspektion fällig wird und da kann man auch nicht sagen: „egal, den schicken wir jetzt nochmal nach Miami“)

Das die Bahn flexibel sein kann, zeigen ja die enorm vielen Ersatzzüge welche derzeit unterwegs sind, das sind weit über 100 Wagen die zusätzlich benötigt werden - von den Loks sprechen wir gar nicht erst.
Und ja die Bahn fragt auch nach zusätzlichen Wagen! So werden in den Ersatzzügen Wagen der ÖBB und SBB eingesetzt. Heute in der früh habe ich einen Ersatzzug von Nürnberg nach München gesehen, der kroatische (!) Wagen dabei hatte.
Auch soll die DB bei der NS angefragt haben, ob diese derzeit vermietete Wagen vorrübergehend zurückgeben könnte. Es wird also nix gemacht?

Wie schon einige andere geschrieben haben, im Normalbetrieb reichen die Fahrzeuge, aber das mit einem Schlag 70 Fahrzeuge stillgelegt werden, damit kann man nicht planen!
(Es gibt verteilt auf Deutschland 9 Einsatzreserven, welche im Normalfall immer sofort einsatzbereit sind.)
Oder stellst du dir 3 Autos in die Garage falls mal alle nach einander kaputt gehen?

Zum Abschluss: Bei RTL aktuell (00:00) wurde gestern schön verdeutlicht was das Problem ist!
Die DB verlangt von den Herstellern Aussagen über die Haltbarkeit der Achsen -> diese verweisen auf das EBA -> das EBA verweist auf die Staatsanwaltschaft Köln wegen den Ermittlungen der Entgleisung von Köln -> die Staatsanwaltschaft verweist auf das BMI

Das ist das Buchbinder-Wanninger-Prinzip: Letztendlich kneift es den Kunden.

Das war es ;-)

Viele Grüße


gruß heinz


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