ach, Aachen... (Allgemeines Forum)

Steffen, Freitag, 08.04.2011, 13:44 (vor 5481 Tagen) @ Uniqum

Allerdings wage ich zu behaupten, das die meisten Aachener, die nach Brüssel wollen, lieber kurz mit dem Auto über die Grenze fahren und sich flexibel mit dem innerbelgischen IC auf den Weg machen, anstatt langwierige Check-In Zeiten zu beachten.

Das ist momentan tatsächlich gang und gäbe. Dann profitiert man nämlich noch von den Vorteilen des innerbelgischen Tarifs :)

Weiterer Vorteil: Die letzte Reisemöglichkeit startet in Lüttich nicht um 21 Uhr sondern nach 23 Uhr, vom Stundentakt bis Mitternacht ganz zu Schweigen :)

An anderer Stelle (vor zwei Monaten) hatte ich ja mal geschrieben, dass Aachen von einer zweistündigen D-Verbindung Köln-Ostende viel mehr profitieren würde als von diesem "dämlichen" ICE. Einzig die Werbebotschaft, dass man eine der wirklich wenigen Direktverbindungen nach London hat, kann man damit nicht ersetzen.

Wenn nicht das Problem mit dem besonderen Gleis und Aachen und der Bahnsteiglänge wäre, würde ich ja vorschlagen einen weiteren ICE hinter zu klemmen, der dann in Brüssel verweilt un den Londoner zugteil einfach geschlossen zu halten. Das wäre aber zu einfach, fürchte ich.

Zu einfach - Vorschlag abgelehnt ;)

Aber s.i.w. kann man bei Doppeltraktionen sowieso nicht nur ein Triebzug freigeben, oder? Und wenn, dann müsste man in Köln und Brüssel exakt den halben Bahnsteig absperren, was noch komplizierter sein dürfte. Nicht, dass "böse Reisende" in Aachen in den hinteren Zug einsteigen und in Brüssel in den Vorderen, ohne eine Kontrolle zu passieren. Außerdem darf der ICE ja auch nicht in Einfachtraktion durch den Zunnel, d.h. man müsste erst den hinteren Zugteil wegrangieren und dann den Zugteil aus Amsterdam ankuppeln. Alles nicht so einfach...

Wenigstens die Bahnsteiglängen in Aachen sollte nicht das Problem sein: Alle vier internationalen Gleise haben Bahnsteige mit über 400 Metern Länge.

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