Betrieb mit Gotthard-Basistunnel (Allgemeines Forum)

naseweiß, Dienstag, 12.10.2010, 10:56 (vor 5699 Tagen) @ Alphorn (CH)

Meiner Meinung nach sind diese Bauwerke auch nicht wirklich dringend: Es fahren da heute nur 3 Personenzüge pro Stunde.

Verkehren heute nicht nur 2, IR und EC jeweils stündlich? Was soll der dritte Zug werden, braucht es den? Oder ging es um einen südlichen Abschnitt?

Was passiert eigentlich mit der Altstrecke, über die der IR weitere Halte bedient? Der bleibt ja wohl und somit die Strecke. Bleibt es bei der Korrespondenz in Arth-Goldau, also der abwechselnden Führung von EC und IR nach Zürich und Basel?

Bei 3 Minuten Zugfolgezeit kriegt man bis zu 20 Züge pro Stunde auf die Strecke (genügend Überholgleise vorausgesetzt) sodass noch eine Menge Kapazität für Güter übrigbleibt. Da wird man auf anderen Abschnitten garantiert früher ans Limit kommen.

Soll es im Gotthard-Basistunnel Überholbahnhöfe geben? Wenn dort der EC mit 250 km/h fährt, kostet das einige Güterzugtrassen.

Beschleunigung des Fernverkehrs ist auch nicht dringend. Die Gotthardstrecke ist von den Passagierzahlen ziemlich unwichtig, und die NEAT-Fahrzeit ist auf die Knoten Zürich und Mailand abgestimmt; es würden also nur längere Umsteigezeiten in einem der Knoten entstehen, wenn man sie verkürzte.

Was ist denn die heutige bzw. zukünftige Knotenzeit?

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