FGR: ZuB erkennt aufgehobene Zugbindung nicht an (Fahrkarten und Angebote)

elvis_lebt, Ostwürttemberg, Freitag, 20.02.2026, 17:47 (vor 22 Tagen) @ danielausberlin

Wenn jemand nicht so bahnaffin wie wir ist, sondern eh schon ungerne Zug fährt und sich mit dem ganzen Thema eben soweit auskennt, dass er den Unterschied zwischen ICE und RE kennt und weiß was eine Zugbindung ist. Wenn dann ein entsprechend "durchsetzungsstark" auftretender Zub mit "sie haben einen Fehler gemacht und die Zugbindung missachtet, ich komme Ihnen aber entgegen und stelle Ihnen keine FN aus, sondern erlaube Ihnen, sich ein Ticket ab dem nächsten Halt zu kaufen" ankommt und dann weitergeht, ist das unter dem Aspekt "oh Gott, ich will bloß keinen Ärger bekommen, wenn er zurückkommt" ja wohl hoffentlich nachvollziehbar.

Kirsche auf der Torte ist übrigens, dass der ZuB behauptet hat, auf dem ausgefallenen ICE gewesen zu sein "und deswegen weiß ich doch, dass der gefahren ist". Was aber schon rein vom Dienstablauf her gar nicht sein kann, es sei denn, er hätte sich über Nacht vom Zielort des Abend-ICE zum Startort des Morgen-ICE gebeamt.

Wäre ich selbst gefahren, hätte ich natürlich den Screenshot gezeigt, die "doppelte" Aufhebung der Zugbindung klar gemacht, die Unmöglichkeit der "ich war aber auf dem Zug!"-Geschichte beschrieben, mir den Namen des ZuB notiert und eben eine FN ausstellen lassen. Letztendlich ist die Situation nun aber so und alles "hätte, hätte, Fahrradkette" bringt nichts.

Ich werde mich unter Schilderung der Situation an den Kundendialog wenden, um Erstattung der "unnötigen" Fahrkarte bitten und ihnen nahelegen, den ZuB in Sachen aufgehobener Zugbindung nachzuschulen.
Auch wenn ich den Beitrag von Blaschke als Satire betrachte, mache ich wegen 41€ kein größeres Fass auf.

Danke für eure Beiträge.


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