Die Europaletten und ihre Nachbarn – Kap 1/2 (Reiseberichte)

Luxi, Donnerstag, 19.05.2022, 19:20 (vor 38 Tagen) @ Krümelmonster

Luxi streifte derweil nochmal durch Vilnius.

Und an dieser Stelle setze ich dann bei meinem Nachmittagsspaziergang an während sich das Krümelmonster eine Pause verdient hatte. Da wir zuvor schon zu genüge in Altstadtnähe unterwegs waren, habe ich mir noch ein paar Sehenswürdigkeiten etwas außerhalb vorgenommen.

Erstes Ziel war die Kirche Jesu des Erlösers, welche zwischen den Jahren 1694 und 1717 im barocken Stil erbaut wurde. Es war zugleich der Einstieg in eine kleine Wanderung durch die Epoche.
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Wenige Meter durch den angrenzenden Park gelangt man schon zum hochbarocken Sapieha-Palast aus dem Jahre 1697. Seit 2012 finden Renovierungsarbeiten am Gebäude statt, das Tor direkt daneben ist noch nicht an der Reihe.
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Der folgende Palast ist erst 115 Jahre alt, wurde allerdings wegen der Nähe zur Kirche St. Peter und St. Paul im neobarocken Stil erbaut.

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Nun kommen wir zur Kirche St. Peter und St. Paul - oder auch "weiße Kirche" genannt - auf die Sören sehnsüchtig gewartet hat. Wer sich beim Anblick noch fragt, wie die Kirche ihren Namen erhalten hat, tritt ein und mag die über 2.000 in weiß gehaltenen Verzierungselemente bestaunen. Ein sehr schönes Kircheninneres, welches man sich auf jeden Fall bei einem Besuch in Vilnius anschauen sollte, da die Bilder nur einen kleinen Eindruck übermitteln können.
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Ein Blick von der anderen Seite des Kreisverkehres. Links der British Council, eine Einrichtung zur Förderung internationaler Beziehungen, rechts St. Peter und St. Paul sowie ein O-Bus mit Werbung von der deutschen Botschaft zum 'dreißigjährigen'.
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Von dort aus ging es ein ganzes Stück die Straße entlang. Vorbei an der Kunstschule und der apostolischen Nuntiatur - die diplomatische Vertretung des Heiligen Stuhls, der auch in internationalen Beziehungen den Vatikan als Staat vertritt - erreichte ich wieder den Sportpalast mit einheitlichem Drumherum.
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Da ich mich nicht weiter dort aufhalten wollte und ich erneut Kirchtürme in der Ferne sah, ging der Weg am Neris unterhalb des Gediminas-Turm entlang zum Raduškevičius Palace, in dem aktuell die litauische Architektenunion beheimatet ist.

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Auf der anderen Straßenseite stand man auch schon vor den Toren der Kirche des Erzengels Raphael. Da sich im Inneren bereits die Gläubigen für die anstehende Messe versammelten bleibt es bei einem Bild von außen.
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Direkt neben den Mauern der Kirche befindet sich auch das Planetarium.
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In der Nähe des Hotels befindet sich auch die 1906 erbaute Markthalle, an der wir mehrmals mit dem Bus vorbei gefahren sind. Das erste Bild konnte ich dennoch erst machen, als das Krümelmonster in der Apotheke Reiseproviant in Form von Tabletten kaufte. [image]


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