Die Europaletten und ihre Nachbarn – Kap 1/2 (Reiseberichte)

Krümelmonster, München, Donnerstag, 12.05.2022, 20:39 (vor 206 Tagen) @ Krümelmonster

Am nächsten Morgen herrschten nur noch 7 Grad. :-O Vilnius liegt eine Winzigkeit weiter südlich als Flensburg.
Für heute hatten wir uns einen Ausflug nach Trakai vorgenommen. Die Stadt 30 km westlich der Hauptstadt ist bekannt für ihre gewaltige Wasserburg, eines der bedeutendsten historischen Denkmäler in Litauen. Aufgrund des bescheidenen Bahn-Fahrplans nahmen wir für den Hinweg einen Bus. Die Fahrt dauerte eine Dreiviertelstunde.
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322 Unser Bus
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323 Hübsch! ;-)
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324 Ein alter Landsitz

Der Busbahnhof von Trakai ist zwar etwas näher an der Stadt als der Bahnhof, aber zur Burg sind es immer noch über 2 km. Der Ort liegt auf einer Halbinsel, wir liefen am Wasser entlang. Zwar fühlte sich Litauen insgesamt noch sehr „osteuropäisch“ an, aber die Landschaft hier erinnerte eher an eine andere Region:
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325 – 326 Willkommen in Skandinavien?
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327 Idylle am See
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328 Wikinger-Kutter
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329 – 330 Der weit verzweigte Galvesee
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331 – 332 Auch die Häuser schauen sehr skandinavisch aus

Schließlich erreichten wir die Burg. Die Anlage erinnerte mich sehr in die Marienburg in Polen, allerdings gibt es hier keine Audioguides.^^ Die Innenräume von Trakai sollte man schon besuchen, wenn man eh da ist, in Malbork hingegen waren gerade die Innenräume ein Erlebnis gewesen! Der eigentliche Reiz von Trakai sind nicht die Innenräume, sondern das ist natürlich die Architektur der Burg bzw. die Lage inmitten eines Archipels von Seen.
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333 Am Wasser steht eine große Burg
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334 – 335 Dann rücken wir ihr mal zu Leibe
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336 – 337 Im großen Burghof
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338 Herrscherbett
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339 Zeitgenössische Einrichtung im Esszimmer
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340 Interessante Tabak-Pfeifen^^
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341 Balten-Büffel
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342 Büste von Vytautas dem Großen, dem Begründer Litauens (ab Ende des 14. Jahrhunderts)
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343 Da isser im Fenster
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344 Hätte ich auch gern in meinem Wohnzimmer. Nee, im Büro wäre es noch besser. (Wenn nicht die ganze Zeit Hoam-Office wäre… -.-)
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345 Der Burghof der inneren Burg. Der Drache war leider gerade im Sommerurlaub. Oder auch im Hoam-Office. :-s

Auf dem Rückweg liefen wir diesmal nicht am See entlang, sondern nahmen den Weg durch den Ort.
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346 – 347 Wir schlängeln uns zwischen den Holzhäusern hindurch Richtung Bahnhof
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348 Auf dem Weg stoppten wir nach an der orthodoxen Muttergotteskirche (endlich mal ein kurzer Name einer orthodoxen Kirche :D)
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349 Auch hier gehen wir natürlich hinein
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350 Der Gullideckel liegt schon eine ganze Weile dort ;-)

Am Bahnhof lauerte bereits ein Urviech, um uns nach Vilnius zurückzubringen. Immerhin ein elektrisches Urviech. =) Die Fahrt war pünktlich, ohne dass wir Leute aus Kaunas aufgabeln mussten.^^ 36 min dauerte es, die Strecke zurückzulegen.
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351 xD
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352 Das Urviech hatn Vogel
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353 Urviech am Ende
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354 Die andere Seite vom Urviech
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355 Uff!
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356 Urviechs Eingeweide
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357 Gleich fällt das Urviech auseinander! :-O

Auf der Rückfahrt nach Vilnius war mir irgendwie komisch. Nach Ankunft bat ich, erstmal kurz ins Hotel zu gehen. Ich legte mich aufs Bett und schlief sofort ein. Als ich aufwachte, hatte ich eine Erkältung. -.-
Luxi streifte derweil nochmal durch Vilnius.
Anbei deshalb nur noch zwei Fotos aus Vilnius sowie der Ausblick von der höchsten Etage unseres Hotels.^^
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358 Unverkennbar ein Zebrastreifen! :D
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359 Street Art in der Nähe unseres Hotels
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360 Blick von der obersten Etage unseres Hotels auf die Stadt. Die Kuppel links der Bildmitte gehört zur St. Kasimir-Kirche, links davon ist der grüne Hügel mit dem Gediminas-Turm und am linken Rand dann der Glockenturm der Kathedrale.
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361 Hier ein größerer Ausschnitt
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362 Blick Richtung Neustadt


Am nächsten Morgen fuhren wir noch weiter Richtung Norden. Das schöne Sommerwetter hatte sich verzogen, heute regnete es, wie es sich für den Norden gehört. -.-
Der internationale Bahnverkehr nach Litauen war ja eingestellt, aber viel hätte der eh nicht geholfen (letzter Stand in Vor-Seuche-Zeiten war glaube ich 5 Zugpaare/Woche alle Fr – So nach Polen, 2 pro Woche ebenfalls nur am Wochenende nach Lettland, tägliche Züge aus Kaliningrad über Weißrussland ins russische Kernland mit ebenfalls zusätzlichen Zügen im Sommer, weitere Tagzüge nach Minsk sowie alle vier Tage eine Verbindung aus Riga über Vilnius und Weißrussland nach Kiew). Also nahmen wir wieder den Bus.
Der wahrscheinlich größte Busbetreiber im Baltikum ist Ecolines, eine lettische Firma mit Drehkreuz in Riga. Einer der Busse der Europaletten transportierte auch uns.
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363 Gelber Baltenbus
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364 Einfach nur wow…
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365 Unter A1 hätte ich mir ja irgendwie was Anderes vorgestellt.^^
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366 Stinktierrennstrecke
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367 Schönes norddeutsches Sommerwetter
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368 Die Bevölkerungsdichte rechtfertigt keine durchgehenden Stinktierrennstrecken^^

Das war das letzte Bild aus Litauen.
Im nächsten Kapitel geht es dann wirklich zu den Europaletten. ;-)

So lange grüßt
Das Krümelmonster

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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)


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