Ein Kommunikationsproblem ... (Allgemeines Forum)

GUM, Donnerstag, 14.04.2022, 10:33 (vor 1463 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 14.04.2022, 10:35

Vielleicht ganz gut so, wenn man die bekannten Unternehmer anschaut, die Tschechien oder die USA "regiert" haben.


Ohne Dir im Entferntesten widersprechen zu wollen ... Aber wir müssen ja nicht so tun, als wär bei uns alles perfekt.

Laut Umfrage des SWR meinen 31% aller Deutschen, Deutschland wäre eine "Schein-Demokratie". Österreich wurde von der Uni Göteborg "runtergestuft" und gilt nun nimmer als "liberale Demokratie". Und die österreichische Medien-Kontrolle hat Untersuchungen gegen ServusTV (größter Privatsender Österreichs) eingeleitet (die mit dem Entzug der Sendelizenz enden könnten) wegen "Verbreitung von Fake News" (= Äußerungen, die der Regierung nicht gefallen) ...

Hallo Altmann,

meiner Meinung nach liegt das Problem in der Kommunikation und auch dem Selbstverständnis des Staatsfernsehens.
Wenn eine eigentlich gebildete Mitarbeiterin des deutschen Staatsfernsehens (öffentlich-rechtlich) sich nach einer Präsidentschaftswahl in Paris hinstellt und beide Gegenkandidaten diffamiert, dann kann man schon auf den Gedanken kommen daß diese Frau nicht auf dem Boden der Demokratie steht.

Sie jubelte den in der Abstimmung vorne liegenden Kandidaten hoch, die anderen beiden werden als links oder rechts populistisch (statt volksnah) diffamiert.

Wenn es also nur den einen "richtigen" Kandidaten mit dem Slogan "Für alle" gibt und alle anderen Kandidaten diffamiert werden.

Wo ist die freie Abstimmung, wenn neutrale Medienkompetenz nicht gelehrt wird.

Dann liegt der Verdacht nahe, daß Medien eine Abstimmung in eine Richtung ziehen. So eine Frage wird aber der SWR nie beauftragen.

Liebe Grüße

GUM

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