NL-NRW Seifenoper: stärkere Bahnkorridor notwendig pt. 185. (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 14.04.2021, 15:26 (vor 1836 Tagen) @ amtrak

Hallo amtrak,

Bezeichnend ist auch z.B. Damals sind wir öfter mit D-Zug (Den Haag-) Eindhoven-Köln gefahren, zwar zweistündlich aber schneller, komfortabeler und sicherer als die heutige stündliche RB-ähnliche Verbindung Eindhoven-Düsseldorf mit Umstieg in Venlo. Eindhoven-Helmond-Süd-Deutschland ist jetzt genauso “Schnell” mit KRM-ICE als damals mit D-Zug und am Rhein entlang.

Ich sage es mal so: die Bahn hat mit der Rennbahn K-F den Deutschen eine Stunde verschenkt. Die südlichen Niederlande habe diese mit der Einstellung des D-Zuges dann wieder verloren.

Allerdings soll man folgendes beachten:

1. Bis 1994 gab es auch noch D-Züge Hoek van Holland-Köln via Venlo. HvH war langer Zeit das kontinentale London. Hier war Ankunft/Abfahrt der Fähren von/nach Harwich, wo dann wieder Züge aus/nach London kamen/fuhren. Als der eurostar kam, wurden diese Züge eingestellt.
Wo ich gerade dabei bin: eigentlich krass. Köln-London sollte via Aachen-Lüttich-Brüssel-Gent-Oostende schneller sein. Fähre nach Margate oder Dover. Offenbar hatten die NL-Strecken mehr Potential und/oder besseren Ausbauzustand (Hinweis: Aachen-Lüttich war noch Altstrecke und Lüttich-Brüssel noch via Landen-Tienen-Leuven).

2. Als der D-Zug Den Haag-Köln fuhr, fuhr auch der N-Zug in Deutschland nur zweistündlich und endete in Kaldenkirchen. Grenzübertritt also nur mit dem D-Zug möglich.
Etwa Jahrhundertwerde wurden N und E aufgegeben und daraus wurden dann RB und RE. Diese verkehrten in NRW stündlich und das ging zulaste des D-Zuges.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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