mögl Einsatzgebiete ICE LDV in der Schweiz (Umläufe, Tz-Anfragen, Tz-Taufen)

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 18.11.2020, 01:25 (vor 12 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Nicht? Wir haben in Deutschland von einem Zug nur zwei Fahrzeuge (MET) da braucht zumindest der Zugchef Kenntnisse, das hat bisher auch über Jahre hinweg geklappt. Wenn es gewollt ist geht es schon ;)


Das Resultat von Missmanagement in der Rollmaterialverfügbarkeit ist mit Sicherheit kein Vorbild für eine seriöse Planung. Die MET würden doch schon lange nicht mehr fahren, gäbs sonst genügend ICE.

Auf zwei mehr oder weniger kommt es eher nicht an - wenn es gewollt gewesen wäre könnten die schon längst abgestellt sein.

Zwischen SBB und DB ist vereinbart, dass bei den grenzüberschreitenden Zügen via Basel auf ICE 4 und Giruno gesetzt wird.


Gesetzt ≠ festgelegt :)


Doch, dazu wurde Mitte Oktober eine Vereinbarung unterzeichnet. Ich frage mich aber schon, warum du dir den ICE 1 LDV hier so herbeischreiben willst.

Du kannst gerne die DB fragen warum sie dann nicht die Stromabnehmer entfernt haben - vermutlich möchte sich die DB ein Hintertürchen auflassen ;)

Persönlich habe ich dem ICE1 keine lange Zukunft gegeben https://www.ice-treff.de/index.php?id=612932

Man hat den ICE 4 und den Giruno als dafür einsatzfähige Fahrzeuge, also nimmt man diese auch. Ein zusätzlicher Fahrzeugtyp, der noch dazu weniger Kapazität aufweist, schafft nur zusätzlichen Aufwand ohne zusätzlichen Nutzen. Zudem ist um 2030 herum ja dann doch irgendwann auch mit den ICE 1 LDV Schluss. Das neue Angebot ab Fahrplan 2026 ist aber auf eine langfristige Entwicklung ausgelegt, dazu passt kein Rollmaterialkonzept, welches fünf Jahre später bereits wieder am Ende ist.

Durchaus.

Für einen Einsatz z.B. im Takt des EC 206/207 sollte es reichen der war auch nicht sonderlich lang https://www.fernbahn.de/datenbank/suche/?zug_id=20170100206.


Dein Link führt direkt in einer Fehlermeldung.
Es gab diese Zugsnummer in den Fahrplanänen 2014 und 2015 als Kurswagengruppe am EC 6/7 und in der Schweiz als Modul an einem IC2000-Pendel im IC Chur-Basel.
In den Fahrplänen 2016 und 2017 war es eine DB-IC-Komp. zu einer Schwachlastzeit.

Der ist auch gemeint.

Was aber sicher nicht als Vergleich dient, ist die Tatsache, dass die IC-Komp. keine separate Ausbildung erfordert. Lok war in der Schweiz eine Re 460 oder Re 4/4“ und die Wagen wurden als RIC-Wagen im 13-poligen Betrieb ohne seitenselektive Türfreigabe betrieben.
Abgesehen davon fuhr dieser 2016/2017-EC 206 im Rheintal nicht im Takt, sondern in genau so einer separaten Trasse, die ohne fertigen Rheintalbahnausbau eben nicht realisierbar sein wird.

Gut, der EC 52/451 wird wohl auch keine große Zukunft haben er ist in etwa der Nachfolger von diesem Zugpaar.

Ansonsten im Zweifel auch auf der Gäubahn, dann gibt es auch ohne Probleme durchgehend den Stundentakt nach Zürich.


Einen 280 km/h-Zug auf die Gäubahn? Ernsthaft?
Ansonsten klappt auch das nicht durchgehend stündlich, weil es zur Hauptverkehrszeit zwischen Zürich und Schaffhausen zu wenig Sitzplätze im ICE 1 LDV gäbe. Hier kommen zur HVZ Züge mit 600 bis 700 Sitzplätzen zum Einsatz, teilweise auch an die 800 Sitzplätze.

Der IC2 bietet das auch nicht, mit dem ist es allerdings so vorgesehen.

Zwischen Singen/Schaffhausen-Zürich wird die SBB also nicht um Extrazüge herumkommen, da der IC2 wie dir bekannt sein sollte ebenfalls nicht erweiterbar ist :)

Daher der Gedanke mit dem ICE1 die sollten im laufe des nächsten Jahres in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen.


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