Naja (Allgemeines Forum)

Lumi25, Sonntag, 11.10.2020, 20:53 (vor 16 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von Lumi25, Sonntag, 11.10.2020, 20:53

Das Grundproblem bleibt, dass die DB AG alles mit ICE auf ihren Hauptrouten abdecken möchte.

Ein separater B-Verkehr dagegen würde es ermöglichen zum einen mehr Halte zu bedienen und die Billigkundschaft auf diesen zu konzentrieren.

Im Rahmen des Deutschland-Taktes würden sich ja mehr Halte durchaus anbieten zwischen Hamburg und Berlin.


Hamburg Hbf, Hamburg-Bergedorf, Büchen (bei Verknüpfung mit RB Lübeck-Lüneburg), Ludwigslust, Wittenberge, Nauen (Anschluss an RB Richtung Berlin), Berlin-Spandau, Berlin Hbf, Berlin-Südkreuz, Ludwigsfelde, Jüterbog (Anschluss RB nach Riesa), Lutherstadt Wittenberg, Bitterfeld, Leipzig Hbf


Mit spurstarken 200 km/h Dostotriebzügen könnte man so die Regionen optimal anbinden.


Wer heute in Hamburg-Bergedorf wohnt und nach Berlin möchte schaut ziemlich in die Röhre. Genau so sieht es zwischen Wittenberge und Berlin aus.

Wer glaubt denn wirklich, dass die Leute, welche zwischen Nauen und Berlin-Spandau wohnen alle gerne erst mal nach Berlin-Spandau fahren um dann den ICE nach Hamburg zu nehmen.

Zwischen Berlin und Lutherstadt Wittenberg ist es ähnlich. Der dortige RE gleicht ja eher einem SE und ist ein regelrechter Lumpensammler welcher überall hält.

Man sollte mal aufhören zu glauben, dass potentielle Kunden es einfach toll finden 30-60 Minuten zum nächsten ICE-Halt zu fahren um dann den tollen ICE nehmen zu können.

Um die Leute aus den Regionen abzuholen muss man mittleren Fernverkehr anbieten.

Die Länder springen halt nicht überall mit kostspieligen bestellten mittleren Fernverkehr ein.


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