Bahnsteigsperren haben in der Altergruppe bis 30 keine Wirk. (Allgemeines Forum)

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 23.07.2019, 18:42 (vor 2452 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von ICETreffErfurt, Dienstag, 23.07.2019, 18:43

ICETreffErfurt:

Das würde nur auf großen Bahnhöfen funktionieren. Die 1000en von Dorfhaltepunkte damit auszurüsten würde wenig Sinn machen.


Wir haben hier in NL auch Tausende von Dorfhaltepunkte(n?), allerdings nicht bei der Vollbahn dafür aber bei der gummibereiften Bahn. Lösung ist also das Ein-/Auscheckverfahren im Fahrzeug zu machen.

Das würde aber nicht die Bahnsteige sicherer machen, höchstens die Fahrzeuge und auch da nur begrenzt.

Davon abgesehen gibt es in Deutschland viele Menschen die unentgeltlich mit der Bahn fahren können und gar keine Fahrkarte im engeren Sinne benötigen. Ich zähle mich als Verkehrserheber auch in diese Kategorie. Auch Schwerbehinderte mit Ausweis brauchen keine explizite Fahrkarte, da der Transport im SPNV und ÖPNV mit der Wertmarke auf dem Ausweis abgegolten ist. Ich mache ja gerade 3 Wochen lang Schwerbehinderten-Zählung in Eisenach im Stadtverkehr. Sind so knapp 15 % aller Fahrgäste.

Schüler haben Fahrkarte von der Schule oder das Azubi-Ticket, d.h. sie bezahlen monatlich 50 Euro und können damit fast bundeslandweit sämtlichen ÖPNV uns PNV nutzen, können also in ihrer Freizeit mit diesem Fahrschein am Bahnhof "herumlungern", wenn sie es wollen.

Studenten haben Semesterticket frei Haus von der Uni, auch diese Gesellschaftsgruppe kann Bahnsteigsperren problemlos passieren. Jeder der sich an einer Hochschule einschreibt und den Semesterbeitrag bezahlt, bekommt diese Fahrkarten.

d.h. in der Altersgruppe 0-30 hat die Bahnsteigsperre also mal 0 Effekt, was die Erschwerung der Zugänglichmachung öffentlicher Bahnsteige angeht.


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