Nachteile (Oscar?) (Allgemeines Forum)

Sebastian56, München, Dienstag, 23.07.2019, 17:07 (vor 2458 Tagen) @ Alphorn (CH)

Selbst wenn das sicherheitsmässig was bringt: Irgendwann muss man ja zum Bahnhof raus. Man sollte also das Problem lieber an der Wurzel packen und nicht einfach verschieben.

Kommt hinzu, dass Bahnsteigsperren ein merklicher Komfortverlust ist:

- Man muss neu jedes mal das Ticket/die Zeitkarte hervorkramen

Dies ist tatsächlich ein Punkt, aber auch daran gewöhnt man sich unglaublich schnell. Vor allem weil man hier beobachten kann, die meisten verwenden Handy-Hüllen mit integrierten Kartenfächern. Dort befindet sich im Regelfall Fahrkarte und Kreditkarte. Daneben soll es auch direkt mit dem Handy möglich sein, allerdings bin ich mir da nicht zu 100% sicher. Desweiteren kann man online innerhalb wenigen Minuten seine Karte registrieren lassen und bekommt im Fall des Verlustes oder Diebstahl sein gebuchtes Guthaben übertragen.

- Vor den Bahnsteigsperren gibt es potentiell Stau, vor allem bei der Ankunft

Ja, könnte man allerdings relativ einfach lösen indem man mehr Gates aufbaut, wo regelmäßig viele Menschen ein und aussteigen. Außerdem kann man ja häufig die Gates in beide Richtungen verwenden, das heißt sowohl zum "Einschecken" als auch zum "Ausschecken".

- Kinderwagen/Rollstühle/Grossgepäck sind mühsam

Auch dort gibt es ein extra Gate für. Im übrigen habe ich hier in 4 Wochen bisher keinen einzigen defekten Fahrstuhl oder Rolltreppe gesehen. Warum bekommen die das hier einfach viel besser hin? So sieht man wesentlich mehr Menschen auch im Rollstuhl unterwegs und mobil sein und es ist schön das gerade diese Menschen es einfach mal leichter haben, als bei uns...

- Oft sind Umwege zum Gleis nötig, weil man nicht mehr überall rein kann

Ist dem wirklich so?

Ich bin froh, dass wir ohne Bahnsteigsperren auskommen. Aber vielleicht kann ja Oscar die Realität in den Niederlanden beschreiben.


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