Fehlende Ortskenntnis? (Allgemeines Forum)

Hustensaft, Samstag, 09.03.2019, 08:12 (vor 2592 Tagen) @ Paladin

Anschlüsse zur U-Bahn? Die fährt doch alle 5 oder 10 Minuten, muss man da wirklich die Anschlüsse sehen können? Ich denke nicht.

Es geht dabei nicht um die Taktfrequenz, sondern um die Örtlichkeit. Es gibt keinen einheitlichen Wegweiser zur U-Bahn, da es zwei (genau genommen sogar drei) U-Bahn-Haltestellen gibt: Hauptbahnhof Nord (wenn ich aus Richtung Harburg komme muss ich dann in Fahrtrichtung und dann links aus dem Bahnhof heraus) und Hauptbahnhof Süd (dann gegen die Fahrtrichtung und rechts), wobei Süd noch die U1 und die U3 zwei unterschiedliche Abgänge haben, Fahrgäste ohne Ortskenntnis tun sich da schwer, außerdem muss man - recht atypisch - den Bahnhof verlassen.

Der ZOB ist doch nicht ein gutes Stück entfernt! An wie vielen Bahnhöfen, die so groß sind wie der Hamburger HBF liegt der ZOB denn so dicht? In Berlin jedenfalls nicht. Und in München auch nicht.

Der ZOB ist nicht gut zu sehen und man muss wissen, in welcher Richtung man den zu suchen hat. Von der Notwendigkeit der Überquerung einer sehr breiten Straße (ggf. auch zwei, je nachdem, welchen Weg man wählt) ganz abgesehen. Mit Gepäck nicht bequem und ohne Ortskenntnis schwierig, wobei erschwerend hinzu kommt, dass gar nicht alle Linien den ZOB anfahren.

Züge halten in Dammtor, weil ... wohl die paar Hanseln, die da ein- und aussteigen am Hauptbahnhof das Fass zum Überlaufen bringen würden. Ansonsten hat dieser Halt keinen Sinn. Man stelle sich mal vor, dass in Berlin die ICEs am Hbf und am Potsdamer Platz hielten. Oder am Tiergarten und am Hbf …

Nein, weil das der bequemste Ort zum bahnsteiggleichen Umstieg ist, sehr viel übersichtlicher als der Hbf ist und nebenbei gar nicht so wenig Verkehrsaufkommen als nur ein paar Hanseln hat.


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