Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn (Fahrkarten und Angebote)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 08:07 (vor 2752 Tagen) @ MichiS

zu lesen ist, kritisiert der Verkehrs-Staatssekretär und Bahn-Beauftragte der Bundesregierung die Deutsche Bahn AG wegen ihres komplizierten Rabattsystems, welches zwar zu steigenden Fahrgastzahlen und Umsätzen, aber sinkenden Gewinnen führt.

"Das Rabattsystem muss auf den Prüfstand. Womöglich profitieren von all den Sparpreisen und Sonderrabatten nur einige Wenige, während die Mehrheit dafür einen höheren Normalpreis zahlen muss."

Zumindest für meine Stamm-FV-Verbindung kann ich das absolut nicht nachvollziehen. Nach der Pleite von AirBerlin sind die Sparpreise zwischen Frankfurt und Berlin (trotz mehr Kapazität durch die Neubaustrecke seit dem Fahrplanwechsel) um 50-100% angezogen. Die günstigen Kontingente sieht man mittlerweile gar nicht mehr.
Um der Sache noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, hat man jetzt unter Beibehaltung der Preise die Leistungen eingekürzt, und es "Supersparpreis" genannt, und die alte Leistung noch mal ~5-10€ verteuert.
Trotzdem sind die Züge deutlich voller als vor der Pleite von AirBerlin.

Wie soll da also eine Lösung aussehen? Es noch teurer machen, um den Gewinn zu erhöhen? Es billiger machen, um die Züge noch voller werden zu lassen? Mehr Züge fahren deswegen ja noch lange nicht. Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.

Ziemlich schlecht gelaunte Grüße
der Colaholiker

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