Personenschaden und DB Mamagement absolut unzureichend! (Allgemeines Forum)

GP4Flo, Montag, 24.03.2014, 13:42 (vor 4406 Tagen) @ Johannes85

Dem kann ich nur zustimmen. Unfälle können immer mal passieren, dafür kann die Bahn nichts. Aber das Krisenmanagement in solchen Situationen ist leider sehr unzureichend. Es scheint, dass die Mitarbeiter in einem solchen Fall völlig überfordert sind. Dabei lassen sich doch schon im Voraus Krisenpläne erstellen und danach handelt. Hier mal ein Beispiel, wie man hätte vorgehen können:

Statt die Fahrgäste in Richtung Freiburg in Gundelfingen aussteigen zu lassen, wo die Weiterreise nach Freiburg mit Bus + Straßenbahn möglich gewesen wäre, ließ man stattdessen alle in Denzlingen aussteigen. Das Resultat waren geschätzte 1000 Fahrgäste, die in Denzlingen am Bahnsteig standen und von dort aus nicht weiter kamen. Selbst wenn die Breisgau S-Bahn kurz darauf wieder den Hauptbahnhof angefahren hat, haben dort sicherlich nicht alle hinein gepasst. Die Regioshuttles sind im Berufsverkehr schließlich schon im Normalbetrieb bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Und wenn die BSB den Hbf wieder anfahren kann, warum hat man dann nicht auch die RE Züge wieder durchgelassen?

Ebenso hätte man die Fahrgäste am Freiburger Hauptbahnhof auf die Straßenbahn/Busverbindung nach Gundelfingen hinweisen können. Bis zur Haltestelle Gundelfingen Rathaus (von dort ca. 5 Minuten Fußweg zum Bahnhof) hätten zu dieser Zeit Verbindungen im 7-Minuten Takt zur Verfügung gestanden. Im Gundelfingen hätten dann DB Mitarbeiter vor Ort die Leute zum Bahnhof lenken können.


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