Unterwegs zwischen Adria und Nordsee / Fortsetzung Teil 1 (Reiseberichte)

TD, Donnerstag, 03.10.2013, 13:03 (vor 4567 Tagen) @ TD

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Bahnhof Meran

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Meran selbst kenne ich schon (zum damaligen Reisebericht), deshalb wollen wir nun weiterfahren nach Bozen. Zwischen Meran und Bozen verkehren Regionalzüge der Trenitalia und FLIRT-Triebzüge der SAD. Wir entscheiden uns für einen Trenitalia-Zug.

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Die Bahnlinie Meran-Bozen führt durch das Etschtal weiter durch Apfelplantagen. Dank des mediterran-alpinen Klimas mit rund 300 Sonnentagen ist Südtirol das größte zusammenhängende Apfelanbaugebiet Europas.

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Nach dem Halt in Sigmundskron/Ponte d'Adige trifft die Bahnstrecke auf die Brennerbahn und erreicht bald darauf Bozen.

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In Bozen machen wir nun eine kleine Pause und erkunden die Landeshauptstadt Südtirols mit ihrer historischen Altstadt. Hier der Waltherplatz mit dem Denkmal für Walther von der Vogelweide.

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Die Talfer fließt durch Bozen

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Die Bozener Lauben sind seit dem Mittelalter wichtige Handelsstätten und zählen heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bozens.

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So, nun aber zurück an den Bahnhof von Bozen. Mit einem DB-ÖBB-Eurocity geht die Reise nun weiter nach Verona. Der Zug ist sehr pünktlich unterwegs und erreicht alle Bahnhöfe vor der Planankunft.

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Ein Abteil für sich zu haben ist ja ganz nett – hier gibt es aber gleich einen ganzen Wagen für uns alleine. Ich komme mir fast wie in einem „Geisterzug“ vor, denn auch Personal lässt sich nicht blicken. Im Speisewagen sitzt ein einsames Pärchen, das hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass die Kaffeemaschine kaputt ist. Gut, dann müssen wir die weitere Fahrt eben ohne Kaffee genießen.

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Es geht nämlich landschaftlich reizvoll weiter durch das Trentino, hier passieren wir die Festungsanlage Castel Beseno.

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Die Strecke führt durch die Talebene der Etsch (italienisch Adige), hier mit Blick auf den Fluss. Die Landschaft ändert sich bei der weiteren Fahrt durch Venetien und wir erreichen den Bahnhof Verona Porta Nuova.

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Wer sich nur für die Bahnreise interessiert, für den ist hier Schluss. Weitere Bahnbilder gibt es nämlich erst in Teil 2. Alle anderen nehme ich noch mit auf einen abendlichen Stadtbummel durch Verona.

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Nahe dem Bahnhof auf dem Weg in die Altstadt liegt das namensgebende Stadttor Porta Nuova.

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Durch die Torbögen des Portoni della Brà...

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...erreichen wir die Arena von Verona. Die Arena wurde um das Jahr 30 n. Chr. erbaut und ist heute das drittgrößte erhaltene antike Amphitheater.

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Piazza delle Erbe

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Im Stadtgebiet von Verona treffen wir wieder auf die Etsch. Aus dem kleinen Flüsschen, dem wir im Vinschgau heute das erste Mal begegnet sind, ist ein stattlicher Fluss geworden, hier mit Blick hinüber zum Castel San Pietro.

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Duomo Santa Maria Matricolare

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Torre dei Lamberti

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Porta Borsari

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Und mit einem nächtlichen Blick auf die Piazza Brà beenden wir den abendlichen Spaziergang durch Verona und unseren ersten Reisetag. Morgen sind wir nochmals einen Tag in Italien unterwegs – aber dazu demnächst mehr.

Viele Grüße

Tobias

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